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Erneuerbare Energien – der Weg in die Zukunft

Autor: FinanceScout24 - Zuletzt aktualisiert am 13.07.2016

Der immense Energieverbrauch der Menschheit und der damit verbundene, massive Ausstoß von Treibhausgasen haben nach einhelliger Meinung der Wissenschaft den Klimawandel auf der Erde verursacht oder zumindest stark beschleunigt. Um die Folgen des Klimawandels möglichst gering zu halten, sind erneuerbare Energiequellen in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus von Politik und Gesellschaft gerückt.

Der Klimaschutz ist nicht der einzige Grund, den Ausbau von regenerativen Energiequellen zu fördern. Fossile Brennstoffe – die bisher wichtigste Energiequelle der Menschheit – sind nur begrenzt vorhanden. Zwar werden große Anstrengungen unternommen, neue Vorkommen zu erschließen, dennoch werden die Vorräte aller Wahrscheinlichkeit nach höchstens bis zum Ende des Jahrhunderts ausreichen. Zudem sind fossile Energieträger nur an bestimmten Orten zu finden, regenerative Energiequellen stehen dagegen überall auf der Welt zur Verfügung. Somit kann sich ein Land – zumindest theoretisch – mit erneuerbaren Energien vollkommen autark versorgen.

Den unbestreitbaren Vorteilen von regenerativen Energien stehen allerdings auch einige Probleme entgegen. So ist der Ausbau zum Teil mit hohen Kosten verbunden, zudem ist die Bewertung des Nutzens für Klima und Umwelt der einzelnen Erzeugungsmethoden umstritten.

Was sind erneuerbare Energien?

Als erneuerbare oder regenerative Energien werden Energiequellen bezeichnet, die auf der Erde im Prinzip über einen unbegrenzten Zeitraum zur Verfügung stehen. Der Begriff hat sich eingebürgert, um diese Energiequellen von fossilen Energieträgern wie beispielsweise Erdöl und Erdgas abzugrenzen, denn die weltweiten Vorräte an Kohle, Öl und Gas sind endlich und regenerieren sich nur über einen Zeitraum von Jahrmillionen.

Zu den erneuerbaren Energien zählen gemeinhin Wasser- und Windkraft, Solarstrahlung sowie Erdwärme. Nachwachsende Rohstoffe, wie beispielsweise Holz für die Pellet-Produktion oder Raps für Biodiesel, regenerieren sich sehr schnell und werden daher ebenfalls zu den erneuerbaren Energien gerechnet.

Die Tatsache, dass regenerative Energien praktisch „endlos“ vorhanden sind, hat zu der weit verbreiteten Annahme geführt, dass sie auch in unbegrenzter Menge zur Verfügung stehen. Faktisch ist das nicht richtig, denn auch Sonne, Wind und Wasser liefern nur eine bestimmte Menge an Energie – allerdings liegt diese weit über dem derzeitigen weltweiten Bedarf.

Tipp: Wie kann ich regenerative Energien nutzen?

Mit der Entscheidung für erneuerbare Energien können Sie als Kunde ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen – nur welche Möglichkeiten der Nutzung haben Sie dabei eigentlich? Der Ökostromtarif beim Stromanbieter ist sicherlich eine sehr naheliegende Variante, aber es gibt noch mehr Wege:

  • Einbau einer Pellet-Heizanlage oder einer Erdwärmepumpe im Haus
  • Nutzung von Biodiesel als Kraftstoff
  • Einbau einer Fotovoltaikanlage auf dem Hausdach
  • Abschluss eines Ökostromtarifs
  • Nutzung von Kraftwerksanlagen oder Umweltfonds als Geldanlage

Nutzung regenerativer Energien im internationalen Vergleich

Der voranschreitende Klimawandel hat zu einem Umdenken in der Politik geführt – und das nicht nur in Industriestaaten, sondern auch in Entwicklungs- und Schwellenländen. Die durch regenerative Energiequellen erzeugte Menge an Energie stieg von 2004 bis 2013 um rund 100 Prozent an, 2012 konnten mit erneuerbaren Energien etwa 19 Prozent des weltweiten Energiebedarfs gedeckt werden.

Dass die umweltverträgliche Energieerzeugung an Bedeutung gewonnen hat, zeigt sich auch an der Zahl der Staaten, die die Förderung erneuerbarer Energien zu einem wichtigen politischen Ziel erhoben haben. Waren es 2005 noch 55 Länder, ist die Zahl bis 2014 auf 138 angewachsen, darunter auch 95 Entwicklungs- und Schwellenländer. Letzteres ist insofern interessant, da in wirtschaftlich aufstrebenden Staaten umweltpolitische Ziele früher meist hinter der ökonomischen Entwicklung zurückstanden. Inzwischen hat die Klimapolitik aber – zumindest offiziell – einen ähnlichen Stellenwert wie die wirtschaftliche Entwicklung.

Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang China, der derzeit größte Produzent des klimaschädlichen Kohlendioxids. Hier soll der Anteil der regenerativen Energien bis 2017 – im Vergleich zum Wert von 2013 – um 50 Prozent gesteigert werden. Sollte dieses ehrgeizige Ziel umgesetzt werden, stiege der Anteil der Erneuerbaren bei der Stromerzeugung von knapp 30 auf rund 45 Prozent – ein internationaler Spitzenwert.

Trotz hehrer Ziele steht die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in vielen Ländern noch am Anfang. Das ist innerhalb der EU nicht anders – im weltweiten Vergleich liegt die EU als Ganzes betrachtet mit einem Anteil von 14,1 Prozent für die Erneuerbaren im Jahr 2012 sogar unter dem Durchschnittswert.

Es gibt allerdings einige Staaten, in denen ein deutlich höherer Anteil erreicht wird. 2012 waren die EU-Spitzenreiter:

  • Schweden (51 %)
  • Lettland (35,8 %)
  • Finnland (34,3 %)
  • Österreich (32,1 %)

Situation in Deutschland

Deutschland kam 2012 auf einen Anteil am Energieverbrauch von 12,4 Prozent für die erneuerbaren Energien und lag damit im Mittelfeld der EU-Staaten. Betrachtet man nur den Strom- und nicht den gesamten Energiemarkt, kommt Deutschland auf einen wesentlich besseren Wert: 2012 wurden gut 23 Prozent des deutschen Strombedarfs durch regenerative Energiequellen gedeckt, 2013 waren es schon circa 25 Prozent.

Die Energieerzeugung aus Biomasse machte in Deutschland bei den regenerativen Energien 2013 mit rund 50 Prozent den mit Abstand größten Anteil aus. Es folgten Windkraft (15 Prozent), Fotovoltaik (9 Prozent), Biodiesel (7 Prozent) und Wasserkraft (6 Prozent). Betrachtet man allein die Stromerzeugung, entfallen 34 Prozent auf Windkraft, 27 Prozent auf Biomasse, 19 Prozent auf Fotovoltaik und 14 Prozent auf Wasserkraft.

Der massive Anstieg der regenerativen Energien in Deutschland ist nicht zuletzt auf das „Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien“ (auch „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ oder kurz „EEG“) zurückzuführen.

Durch den Vorläufer, das „Gesetz über die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz“, wurde bereits 1991 festgelegt, dass Strom aus regenerativen Energiequellen bevorzugt ins Stromnetz eingespeist werden soll – und dass die Erzeuger eine feste Einspeisevergütung erhalten. Da diese Einspeisevergütung, die je nach Stromerzeugungsmethode und Baujahr der Anlage anders ausfällt, in der Regel deutlich über dem Strompreis am Markt liegt, kann auch Ökostrom profitabel produziert werden und ist somit als Investitionsbereich interessant.

Zwar hat das EEG durchaus Schwachstellen und einzelne Punkte werden immer wieder kontrovers diskutiert, insgesamt gilt es aber – auch international betrachtet – als Erfolgsmodell zur Förderung von regenerativen Energien.

Die zukünftige Förderung in Deutschland

Bisher mussten sich die Erzeuger bei der Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen kaum Gedanken um Wirtschaftlichkeit machen – dank der hohen Einspeisevergütungen war ein profitabler Betrieb fast immer erreichbar. Möglich machte diese Förderung die sogenannte „EEG-Umlage“, die jeder Stromkunde für jede verbrauchte Kilowattstunde zahlen muss, ganz gleich, aus welcher Quelle sein Strom stammt. Da immer mehr Strom mit Hilfe von regenerativen Energiequellen produziert wurde, stieg auch die Förderung immer weiter – und mit ihr die EEG-Umlage.

Um den steigenden Strompreisen entgegenzuwirken, beschloss die Bundesregierung 2014 eine Novellierung des EEG. Unter anderem wurden die Einspeisevergütungen gekürzt und sogenannte „Ausbaukorridore“ beschlossen, zudem wurde für verschiedene Erzeugungsmethoden ein „atmender Deckel“ festgelegt.

Die Ausbaukorridore regeln, welche Strommenge bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (etwa bis 2020 oder 2030) mit Hilfe der Erzeugungsmethoden produziert werden soll. Dies dient der Steuerung des Ausbaus, allerdings bemängeln Kritiker bestimmte Ausbauziele, wie etwa die Senkung des Ziels bei Offshore-Windkraft. Die atmenden Deckel betreffen die Einspeisevergütungen. Wird mit einer Methode, beispielsweise Windkraft, Strom bis zur angepeilten Menge produziert, bleibt die Einspeisevergütung unverändert. Überschreitet die produzierte Strommenge aber den Zielwert, sinkt die Vergütung.

Durch die Neuerungen im EEG sollen aber nicht nur die Strompreise stabil gehalten werden. Die erneuerbaren Energien sollen sich auch stärker dem Wettbewerb am Markt stellen, denn Ziel der Förderung ist letztlich eine umweltbewusste und zugleich wirtschaftliche Stromproduktion. Kritiker der Neuerungen beanstanden vor allem die Kürzungen bei der Bioenergie, denn sie diene dank der Speicherfähigkeit von Biomasse als Ausgleich zur wetterabhängigen Stromproduktion durch Wind- und Solarkraft.

Wie stark sich die Novellierung des EEG auf den Ausbau der erneuerbaren Energien auswirken wird, lässt sich noch nicht abschätzen, fest steht aber, dass er sich in einigen Bereichen deutlich verlangsamen wird.

Bewertung der erneuerbaren Energien

Mit der Förderung von erneuerbaren Energiequellen kam auch zugleich Kritik daran auf. So wurde unter anderem der tatsächliche Nutzen für die Umwelt angezweifelt, außerdem verweisen Kritiker immer wieder auf die hohen Kosten bei der Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen. Dass erneuerbare Energien Umwelt und Klima entlasten, wurde mittlerweile in zahlreichen Studien nachgewiesen.

Amortisierung

Nicht zuletzt dank der Förderung ist die Technik inzwischen so weit fortgeschritten, dass sich die Anlagen problemlos innerhalb der Nutzungsdauer energetisch amortisieren – das heißt, sie produzieren während des gesamten Betriebs mehr Energie, als für ihre Erzeugung eingesetzt wurde. Auch die Auswirkungen auf die direkte Umgebung der Anlagen wurden durch technische Neuerungen abgemildert. So ist beispielsweise für Windkraftanlagen ein Mindestabstand zu bewohnten Gebieten vorgeschrieben, zudem werden die Rotorblätter mit einer nicht-reflektierenden Schicht überzogen. Damit sind Belästigungen durch Lärm und Sonnenreflexion ausgeschlossen.

Ungelöste Probleme

Trotz der Fortschritte gibt es aber durchaus noch ungelöste Probleme bei den regenerativen Energien. Durch Talsperren oder Staumauern werden beispielsweise große Gebiete geflutet, was teils massive Veränderungen im Ökosystem mit sich bringt. Dennoch sind erneuerbare Energien im Hinblick auf Klima und Umwelt wesentlich unbedenklicher als fossile Brennstoffe.

Wirtschaftlichkeit

Bei der Wirtschaftlichkeit unterscheiden sich die verschiedenen Erzeugungsmethoden sehr stark. Als die günstigste Form der Energieerzeugung gilt die Wasserkraft – sie übertrifft in Sachen Wirtschaftlichkeit sogar die Stromerzeugung durch Kohle und Gas. Auch moderne Onshore-Windkraftanlagen können bei den Kosten mit der konventionellen Stromerzeugung mithalten, vorausgesetzt, sie liegen an einem günstigen Standort. Fotovoltaikanlagen liegen in Sachen Wirtschaftlichkeit in etwa gleichauf mit Gaskraftwerken, nicht jedoch mit Kohlekraftwerken. Offshore-Windparks, Biogasanlagen und Geothermiekraftwerke sind in der Regel weniger wirtschaftlich als konventionelle Kraftwerke.

Bei dieser Betrachtung fließen allerdings ausschließlich die direkten Kosten der Stromerzeugung ein – externe Kosten bleiben unberücksichtigt. Dieser Begriff „externe Kosten“ stammt aus der Volkswirtschaftslehre und beschreibt diejenigen Kosten, die durch die gesellschaftliche Nutzung einer Technologie oder eines Produkts entstehen. Bei der Energieerzeugung sind das vor allem Kosten, die durch Umwelt- oder Klimaschäden sowie Gesundheitsschäden verursacht werden. Mögliche Beispiele für Kosten beziehungsweise Schäden wären etwa Atemwegerkrankungen durch Feinstaub aus Kohlekraftwerken, Lagerkosten für Brennstäbe aus Atomkraftwerken oder Kosten für die Umsiedlung von Anwohnern bei der Errichtung einer Talsperre. 

Gut zu wissen: Externe Kosten relativ schwer exakt zu ermitteln

Laut einer Studie des Umweltbundesamts aus dem Jahr 2007 liegen die externen Kosten für konventionelle Energiequellen aber zwischen 4 und 8 Cent pro Kilowattstunde, während regenerative Energiequellen auf 0,1 bis 1 Cent pro Kilowattstunde kommen. Da diese Werte bei den meisten Betrachtungen außer Acht gelassen werden, verzerrt sich das Bild bei der Wirtschaftlichkeit der Stromerzeugung deutlich zu Ungunsten der regenerativen Energien.

Bezieht man die gesamtgesellschaftlichen Kosten ein, sind erneuerbaren Energiequellen den konventionellen sowohl in Sachen Umwelt- und Klimaschutz als auch bei der Wirtschaftlichkeit überlegen.

Aussichten für regenerative Energien

Ziel der Umwelt- und Energiepolitik in Deutschland ist langfristig eine Vollversorgung durch regenerative Energien. Die Frage ist nur: Wie realistisch ist dieses Ziel?

Theoretisch möglich ist eine Vollversorgung ohne Weiteres, denn allein durch die Sonneneinstrahlung über Deutschland steht das Hundertfache des deutschen Bedarfs an Energie zur Verfügung. Letztlich ist es also eine Sache des politischen Willens, ob das Ziel zu erreichen ist oder nicht.

Mit dem endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie und dem EEG sind die Weichen sicherlich richtig gestellt, andere Maßnahmen müssen nun folgen. Vor allem in der Industrie, aber auch bei den Privathaushalten müssen die Energieeffizienz gesteigert und der Stromverbrauch gesenkt werden. Zudem müssen die regenerativen Energien ständig weiterentwickelt und ausgebaut werden. Dieser Prozess wird sicherlich noch viele Jahre in Anspruch nehmen, zudem ist Deutschland auf Partner angewiesen, um eine durchgängige und jederzeit sichere Stromversorgung zu gewährleisten. 2020 sollen die Erneuerbaren rund 47 Prozent des Strombedarfs in Deutschland decken, bis zu einer Vollversorgung ist es also noch ein weiter Weg.

Die Entwicklung hin zu den regenerativen Energien ist nicht auf Deutschland beschränkt, auch in vielen anderen Ländern wird der Ausbau mit Hochdruck vorangetrieben. Gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern spielen hier aber nicht nur die Auswirkungen auf Klima und Umwelt eine Rolle. Fossile Brennstoffe machen in diesen Ländern oft zwischen 20 und 40 Prozent der Kosten aller Importe aus. Durch regenerative Energie werden die Staaten unabhängiger vom internationalen Gas- und Ölmarkt und verbessern zudem noch die Handelsbilanz.

Trotz der zunehmenden Bedeutung der erneuerbaren Energien ist ein internationales Klimaschutzabkommen, das feste und belastbare Klimaschutzziele vorschreibt und damit weltweit die Weichen in Richtung Energiewende stellt, noch in weiter Ferne. Wie sich immer wieder gezeigt hat, können sich die Staaten auf den UN-Klimakonferenzen nur auf einen Minimalkonsens einigen – zu unterschiedlich sind die Vorstellungen und Prioritäten.

So bleibt es einzelnen Staaten wie Deutschland überlassen, eine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz einzunehmen, in der Hoffnung, dass andere Länder nachziehen.

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