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Schuldenfrei werden - so geht´s

Autor: FinanceScout24 - Zuletzt aktualisiert am 26.08.2016

In Deutschland waren laut Statistiken im Jahr 2015 fast sieben Millionen Menschen überschuldet. Das sind mehr als acht Prozent der Gesamtbevölkerung.

Einer der Hauptgründe für die Überschuldung ist laut einer Umfrage des Statistischen Bundesamts aus dem Jahr 2015 der Verlust des Arbeitsplatzes. Allerdings ergab die Erhebung auch, dass rund 11 Prozent der Befragten aufgrund von unangemessenem Konsumverhalten in die Schuldenfalle getappt sind. Grund genug für Verbraucher, sich zu wappnen und mögliche Schuldenfallen im Vorfeld zu entschärfen. Hier erhalten Sie wichtige Informationen über potentielle Gefahren bei der Verschuldung und Tipps, wie Sie damit umgehen sollten.

Die wichtigsten Tipps:So vermeiden Sie Schulden

  • Kassensturz und Haushaltsplan: Prüfen Sie regelmäßig Ihre finanzielle Situation und stellen Sie einen Haushaltsplan auf, in welchem alle Einnahmen und Ausgaben genau vermerkt werden.
  • Rechnungen: Öffnen Sie alle eintreffenden Rechnungen immer sofort und überweisen Sie die fälligen Beträge umgehend und fristgerecht.
  • Alltagsausgaben: Versuchen Sie, bei Alltagsausgaben zu sparen. Hierzu zählen Lebensmitteleinkäufe oder auch das Tanken.
  • Spontankäufe: Vermeiden Sie spontane Anschaffungen. So verhindern Sie, dass Sie den finanziellen Überblick verlieren.
  • Preisvergleich: Vergleichen Sie vor dem Kauf immer die Preise, um Geld zu sparen. Gleiches gilt für Tarife von Verträgen oder Kosten für Abonnements.
  • Kündigungen: Achten Sie auf die fristgerechte Kündigung von Verträgen. Wechseln Sie die Anbieter, wenn es anderswo günstiger ist.
  • Schulden: Wenn Sie bereits Schulden gemacht haben, sollten Sie diese nicht ignorieren, sondern deren Rückzahlung aktiv angehen.
  • Kredite: Nehmen Sie keine neuen Kredite auf, wenn diese nicht unbedingt nötig sind.
  • Zahlungsrückstand: Vermeiden Sie es, in Zahlungsrückstand zu gelangen. Neben Mahnkosten drohen nämlich auch Inkassoverfahren.
  • Zahlungsverzug: Informieren Sie Ihre Gläubiger rechtzeitig bei einem möglichen Zahlungsverzug. Auf diese Weise können Sie teure Mahnungen oder Verfahren verhindern.
  • Prävention: Bilden Sie finanzielle Reserven für Notfälle.
  • Frühe Reaktion: Suchen Sie bei ersten Anzeichen von Zahlungsunfähigkeit frühzeitig eine Schuldnerberatung auf.

Endlich schuldenfrei: So sollten Sie vorgehen

Wenn Sie feststellen, dass Sie Ihren Schulden nicht mehr Herr werden, sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen und wie folgt vorgehen:

Schuldenbereinigungsplan erstellen

Mit Hilfe eines Schuldenbereinigungsplans können Schuldner versuchen, sich mit den Gläubigern außergerichtlich über die Rückzahlung der Schulden zu einigen. Aus diesem Grund wird diese Variante auch „außergerichtlicher Schuldenbereinigungsplan“ genannt. Mit einem solchen Plan können Schuldner auch ohne Privatinsolvenz schuldenfrei werden.

Grundsätzlich kann ein solcher Plan von jedem Schuldner nach seinem Ermessen erstellt werden. Gesetzliche Vorgaben für einen solchen Plan gibt es nicht. Empfehlenswert ist es jedoch, für die Erstellung eines außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplans eine Schuldnerberatung aufzusuchen.

Gut zu wissen:Außergerichtlicher Schuldenbereinigungsplan

In einem außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan werden alle Gläubiger des Schuldners sowie deren Forderungen aufgeführt. Darüber hinaus enthält der Plan mögliche Vergleichsvorschläge sowie Vorschläge zu Einmalzahlungen, Stundungen oder Ratenvereinbarungen. Alle Gläubiger müssen dem Plan letztlich zustimmen und ihn annehmen.

Professionelle Hilfe bei Schulden suchen

In Deutschland gibt es verschiedene Möglichkeit, eine Schuldnerberatung in Anspruch zu nehmen. Viele Beratungsstellen leisten per E-Mail erste Hilfe. Nach einer Kontaktaufnahme können Sie Termine vor Ort vereinbaren. Stellen Sie sich jedoch oftmals auf längere Wartezeiten ein.

Tipp:Die passende Schuldnerberatung finden

Privatinsolvenz anmelden

Wenn die roten Zahlen immer größer werden, ist die Privatinsolvenz oftmals der letzte Ausweg. Als Privatinsolvenz wird landläufig die gerichtliche Schuldenregulierung bezeichnet. Sie erfolgt, nachdem die Gläubiger dem Schuldenregulierungsplan nicht zugestimmt haben. In einem zweiten Schritt wird dieser Plan vor einem Amtsgericht verhandelt. Funktioniert das nicht, wird ein Treuhänder (Anwalt oder Steuerberater) eingesetzt, der alle Sach- oder Geldwerte des Schuldners prüft. Pfändbare Gegenstände werden für die Schuldenregulierung genutzt.

Die Privatinsolvenz kann nur von Verbrauchern beantragt werden, die nicht selbständig sind oder wenn es keine Forderungen aus selbständigen Arbeitsverhältnissen gibt und die Vermögensverhältnisse einfach sind. Hierzu zählt, dass der selbständige Schuldner weniger als 20 Gläubiger hat.

Sobald die Insolvenz eröffnet wurde, muss der Schuldner sechs Jahre lang den pfändbaren Teil seines Einkommens über 1.079,99 Euro an die Gläubiger bezahlen. Nach Ablauf dieser Zeit ist der Schuldner schuldenfrei. Es besteht seit 2014 im Zuge der Insolvenzrechtsreform die Möglichkeit, dass der Schuldner eine Restschuldbefreiung nach drei Jahren erhält. In diesem Fall muss er in drei Jahren mindestens 35 Prozent der Gesamtschulden sowie die gesamten Verfahrenskosten bezahlt haben. Hat er nach fünf Jahren die Verfahrenskosten beglichen, kann er ebenfalls eine Restschuldbefreiung beantragen.

Gut zu wissen:Insolvenzplanverfahren

Während der Wohlverhaltensphase haben Schuldner im Rahmen des sogenannten „Insolvenzplanverfahrens“ die Möglichkeit, nochmals auf die Gläubiger zuzugehen, um eine Einigung zu erzielen. Dadurch können Schuldner die Insolvenz vorzeitig beenden.

So tappen Sie nicht in die Schuldenfalle

Schuldenfallen gibt es für Verbraucher sehr viele. In der Regel ist es nicht nur ein einzelner Aspekt, der zur Insolvenz führen kann, sondern das Zusammenspiel aus vielen kleinen Posten. Hier erfahren Sie, wie Sie den verschiedenen Schuldenfallen entgehen können.

Schuldenfalle: Lebensmittel und Haushalt

Auch im Haushalt lauern viele Gefahren, die Sie als Konsument unnötig stark finanziell belasten können. So können Sie im Haushalt und bei Lebensmitteln Geld sparen.

  • Kochen Sie am besten immer selbst. Auch wenn Sie hochwertige Speisen zubereiten, ist das immer noch günstiger, als Essenslieferdienste zu nutzen oder regelmäßig ins Restaurant zu gehen.
  • Kaufen Sie immer mit einer Einkaufsliste ein. So vermeiden Sie unnötige Lebensmittelkäufe.
  • Achten Sie auf Angebote. Empfehlenswert ist es zum Beispiel auch, bei Obst und Gemüse auf saisonale Produkte zu bauen. Diese sind in der Regel günstiger.
  • Vermeiden Sie es, Essen wegzuwerfen. Kochen Sie immer nur so viel, wie Sie auch wirklich verzehren.

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Schuldenfalle: Verträge und Abos

Wenn Sie einen Vertrag abschließen, müssen Sie über mehrere Monate hinweg Geld bezahlen. Mit folgenden Tricks können Sie hier hohe Kosten vermeiden.

  • Prüfen Sie Ihre Verträge fürs Internet und Telefon, für Versicherungen oder Energie in regelmäßigen Abständen. Wechseln Sie zu günstigeren Anbietern, wenn es bessere Angebote gibt.
  • Schließen Sie Abos oder Verträge nicht unüberlegt ab. Prüfen Sie zuerst, ob tatsächlich Bedarf dafür besteht.
  • Kündigen Sie Versicherungsverträge oder andere Verträge, wenn Sie sie nicht mehr benötigen.
  • Kündigen Sie Mitgliedschaften, wenn Sie sich nicht mehr nutzen. Hierzu zählen zum Beispiel teure Mitgliedschaften in Fitnessstudios.

Schuldenfalle: Auto

So praktisch ein eigenes Auto ist, so hoch sind häufig die regelmäßigen Kosten dafür. Von der Ratentilgung über die Werkstattkosten bis hin zum Tanken reicht hier das Spektrum.

  • Entscheiden Sie sich beim Kauf lieber für einen jungen Gebrauchtwagen. Er ist viel günstiger und fast so neuwertig wie ein Neuwagen.
  • Vermeiden Sie hohe Leasingraten. Daran sind Sie mehrere Monate gebunden.
  • Achten Sie auf eine günstige Kfz-Versicherung. Ein Versicherungsvergleich kann dabei helfen. Prüfen Sie unbedingt auch Ihren Versicherungsschutz, um im Schadensfall nicht ruiniert zu werden.
  • Nutzen Sie für die Autofinanzierung lieber einen Autokredit einer Bank als einen Händlerkredit. Letzterer bietet in der Regel weitaus schlechtere Konditionen.
  • Kalkulieren Sie die Kosten vor dem Autokauf genau.
  • Überlegen Sie, ob Sie tatsächlich ein eigenes Auto benötigen. Möglicherweise ist Carsharing die weitaus günstigere Alternative.
  • Nutzen Sie Ihr Auto nur, wenn es unbedingt nötig ist. So sparen Sie Spritkosten.
  • Vergleichen Sie Tankstellenpreise und tanken Sie lieber abends. Dann sind die Benzinkosten meist niedriger.

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Schuldenfalle: Kreditkarte und Finanzierung

Behalten Sie Ihre Einnahmen und Ausgaben stets im Blick. Richten Sie Ihr Augenmerk besonders auf die Ausgaben.

  • Schauen Sie sich Ihre Kontoauszüge Ihrer Kreditkarte regelmäßig an und kontrollieren Sie Ihre Ausgaben.
  • Reduzieren Sie Ihr Kreditkartenlimit.
  • Vermeiden Sie sogenannte Revolving-Kreditkarten.
  • Verzichten Sie möglichst auf Spontankäufe und überlegen Sie vorher, ob wirklich ein Bedarf an diesem Kauf besteht.
  • Seien Sie besonders bei Null-Prozent-Finanzierungen auf der Hut.
  • Verzichten Sie auf das Angebot von Banken, die Ihren Kreditrahmen erhöhen wollen.

Schuldenfalle: Handy

Das Handy oder Smartphone ist heute für viele Menschen ein unverzichtbares Gerät. Umso wichtiger ist es, hier auf die Kosten zu achten.

  • Prüfen Sie vor dem Vertragsabschluss Ihren tatsächlichen Bedarf. Muss es unbedingt der XXL-Tarif sein? Vielleicht reicht auch eine Prepaid-Karte aus.
  • Verzichten Sie auf eine teure Handy-Finanzierung und kaufen Sie das Gerät lieber separat.
  • Vergleichen Sie die Anbieter im Vorfeld und wählen Sie das günstigste Angebot aus.
  • Lassen Sie sich von Handyverkäufern nicht zu einem bestimmten Vertrag oder Handy drängen.

Schuldenfalle: Kredit / Baufinanzierung / Dispo

Verbraucher können in besonderem Maße durch Kredite in die finanzielle Bredouille kommen. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Kredite in allen Bereichen immer genau kontrollieren und vor Vertragsabschluss alle Konditionen überblicken.

Dispokredit

  • Bedenken Sie, dass die Zinsen für einen Dispo sehr hoch ausfallen können.
  • Vermeiden Sie es, in den Dispokredit zu gehen.
  • Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sollten Sie Ihren Dispo jedoch zügig wieder ausgleichen und nicht dauerhaft bestehen lassen.

Ein Beispiel: Wenn Ihre Bank für den eingeräumten Dispo von 2.000 Euro pro Jahr 10 Prozent Zinsen verlangt, zahlen Sie jedes Jahr dafür 200 Euro. Bei drei Jahren sind es schon 600 Euro.

Kredit

  • Prüfen Sie bestehende Kredite und ihre Konditionen regelmäßig.
  • Nehmen Sie keine neuen Kredite zur Schuldentilgung auf.
  • Versuchen Sie bei vielen Krediten umzuschulden, um Zinskosten zu sparen.
  • Vermeiden Sie Kredite, wenn nicht zwingend Bedarf besteht.

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Baufinanzierung

  • Setzen Sie auf eine hohe Tilgung, um der Schuldenfalle vorzubeugen.
  • Vermeiden Sie eine Vollfinanzierung, um hohe Kreditkosten zu verhindern.
  • Bedenken Sie vor der Kreditaufnahme, was im Falle einer Trennung geschehen soll.
  • Stellen Sie vor der Finanzierung einen genauen Finanzierungsplan auf.
  • Nutzen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung zur Absicherung Ihres Kredits im Falle einer Berufsunfähigkeit.
  • Vergleichen Sie die Kreditanbieter genau, um die finanzielle Belastung zu minimieren.
  • Stellen Sie eine umfangreiche und ehrliche Haushaltsrechnung vor der Baufinanzierung auf.

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Schuldenfalle: Bürgschaft

Im ersten Moment ist die Bürgschaft ein Freundschaftsdienst, doch im schlimmsten Fall wird sie zu Ihrer Schuldenfalle. Sollte nämlich die Person, für die Sie bürgen, tatsächlich belangt werden, müssen Sie in voller Höhe für sie haften.

  • Prüfen Sie genau, wem Sie eine Bürgschaft geben sollen.
  • Verzichten Sie bei Zweifeln auf die Bürgschaft, auch wenn es zu Missstimmungen kommen sollte.
  • Bürgen Sie nur, wenn Sie sich finanziell dazu gewachsen fühlen.
  • Versuchen Sie, mit der betreffenden Person nach Alternativen zur Bürgschaft zu suchen.

Schuldenfalle: Trennung und Scheidung

Eine Trennung oder Scheidung kann Paare schnell in den finanziellen Ruin treiben. So sind Unterhaltszahlungen, Anwaltskosten oder die Besitzverteilung entscheidend dafür, wie beide Parteien später finanziell aufgestellt sind.

  • Vereinbaren Sie am besten eine Gütertrennung, um Streit nach einer Scheidung zu vermeiden.
  • Nutzen Sie einen Ehevertrag.
  • Tragen Sie beide Partner beim Immobilienkauf ins Grundbuch ein.

Die Folgen von Schulden - was droht?

Die Konsequenzen von Schulden sind vielfältig. Zunächst sind hohe Schulden mit zusätzlichen Kosten verbunden, da die Zinsbelastung mit der Schuld steigt.

Darüber hinaus müssen Schuldner mit folgendem rechnen:

  • Kündigung von Verträgen: Können Sie Prämien von Versicherungen nicht mehr bezahlen oder Mitgliedsbeiträge überweisen, droht zunächst die Kündigung.
  • Verzugszinsen: Bezahlen Sie Ihre Rechnungen zu spät oder gar nicht, entstehen erst Verzugszinsen.
  • Mahnungen und Einschaltung von Inkassodiensten: Durch Mahnungen werden Mahnkosten erhoben. Reagieren Sie auf Mahnungen nicht oder bezahlen Sie die Beträge nicht, können Unternehmen Inkassodienste einschalten, die das Geld in deren Auftrag eintreiben. In diesem Fall müssen Sie mit weiteren hohen Zusatzkosten rechnen, die Ihre finanzielle Situation zusätzlich verschlechtern.
  • Negativeintrag bei der SCHUFA: Können Sie Ihre Schulden nicht mehr bedienen, drohen negative Einträge in der SCHUFA. In Zukunft werden Sie es dann schwerer haben, zum Beispiel Kredite zu erhalten oder Handyverträge abzuschließen.
  • Privatinsolvenz: In letzter Konsequenz bleibt Ihnen bei Zahlungsunfähigkeit nur noch der Schritt in die Privatinsolvenz.

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