Expertenhilfe - Frage

Frage von Lilian Matthes

Gefragt am 02.05.2016 um 18:33 Uhr

EUrichtlinie von 21.3.2016

Auf Grund der neuen Immobilienkreditrichtlinie vom März 2016 habe ich als Dänin, aber in D lebend, keine Möglichkeit eine Finanzierung bei einer Bank zu bekommen, trotz Eigenkapital etc. Kann man da auf EU-Niveau klagen? Ich habe eibne zu erkaufende Immobilie und eine zu kaufende Immobilie und bekomme keine Zwischenfinanzierung trotz gute Bonität, etc..

Expertenantwort

von Sebastian Hoffmann

3.50

Beantwortet am 02.05.2016

Hallo Frau Matthes,
leider gehören Sie tatsächlich zu der Masse an Grenzgängern, die durch die neue Immobilienkreditrichtlinie verlieren.
Wir, die Finanz- und Kreditberater hoffen, dass sich dies zukünftig ändern wird,
wenn Sie sich beschweren wollen, wenden Sie sich doch z.B. an Ihren Europaabgeordneten (googlen).

Bei Fragen fragen: Sebastian.Hoffmann@wuestenrot.de

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Expertenantwort

von Eggo Rettmer

4.50

Beantwortet am 02.05.2016

Sehr geehrte Frau Matthes!
Arbeiten Sie in Dänemark und leben in Deutschland? Hier wird es sehr schwierig.
Oder arbeiten und leben Sie in Deutschland? Hier kann es Möglichkeiten geben.
Unabhängig von der Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie haben Sie allerdings ein Vorhaben, welches auch vor 21.03.2016 kaum finanzierbar war:
Wenn Sie eine reine Zwischenfinanzierung benötigen (und keine, neuen, langfristigen Kreditmittel), wird Sie kaum eine Bank begleiten. Hintergrund ist das Verbot, Bearbeitungsgebühren zu erheben. Deshalb recht sich eine reine Zwischenfinanzierung für die Banken nicht mehr.
Kommen Sie gerne mit Antworten auf die o.a. Fragen oder weiteren Fragen Ihrerseits auf mich zu.
Herzlichst.
Eggo Rettmer

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Expertenantwort

von Sebastian Hoffmann

3.50

Beantwortet am 13.05.2016

Hallo Frau Matthes,

gute Nachricht:

Wir, die Wüstenrot, freuen uns, dass wir eine Möglichkeit gefunden haben,
auch zukünftig Kunden mit Einkommen in Schweizer Franken und Dänischen Kronen weiterhin unsere Wohndarlehen
und natürlich auch Bauspardarlehen anbieten zu können – auch wenn die 50 %-Quote unterschritten wird.

Die folgende Regelung bleibt für alle anderen Währungen weiterhin bestehen:
Aufgrund der strengen gesetzlichen Vorgaben für Fremdwährungskredite –
dazu zählt auch, wenn das maßgebliche Einkommen in einer anderen Währung als EURO erzielt wird,
ist eine Darlehensgewährung nur möglich, wenn mindestens 50 % der ansetzbaren Einkünfte in EURO erzielt werden.

Bei Fragen fragen!

Sebastian Hoffmann
Vorsorge-Spezialist

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