Expertenhilfe - Frage

Frage von Ibrahim Akgül

Gefragt am 08.12.2016 um 11:11 Uhr

Muss ich strafzinsen zahlen?

Ich habe eine darlehens vertrag für ein haus unterschrieben und der ausstiegs frist ist auch abgelaufen. Aber jetzt wollen die hausbesitzer doch nicht verkaufen. Was muss ich jetzt tun? Muss ich strafzinsen zahlen?

FinanceScout24 Experte  Enrico Reissenweber

Expertenantwort

von Enrico Reissenweber

5.00

Beantwortet am 08.12.2016

Hallo Herr Akgül,

rechtlich sicher kann diese Frage nicht beantwortet werden, ohne den Kreditvertrag genau zu kennen. ich möchte Ihnen dennoch einige Lösungsvorschläge geben. Grundsätzlich sollten Sie mit der Bank / ihrem Vermittler Kontakt aufnehmen. Eventuell besteht die Option eines Objektwechsels, d.h. Sie finden ein anderes Haus und nutzen den bewilligten Kredit für den Erwerb. Hierfür fallen meistens nur geringe Zusatzgebühren an.
Sollte ein anderes Haus nicht gefunden werden, oder die finanziellen Mittel dafür nicht genehmigt werden, wird wohl eine Nichtabnahmegebühr / Entschädigung seitens der Bank erhoben. Hier sollten Sie versuchen, die Bank zur Kulanz zu bewegen, letztlich dürfte der Bank wohl kein großer Schaden entstanden sein.
Ich drücke Ihnen die Daumen, das keine großen Ausgaben fällig werden.

Mit besten Grüßen

Enrico Reissenweber
Baufinanzberatung Reissenweber

Experte kontaktieren
FinanceScout24 Experte  Klaus Pawelzik

Expertenantwort

von Klaus Pawelzik

Beantwortet am 08.12.2016

Hallo Herr Agkül,

normalerweise besteht ja evt. ein notarieller Kaufvertrag. Oder ein verbindlicher Vorvertrag. Hier würde
ich also den (nun nicht) Verkäufer die Vorfäligkeitsgebühr zahlen lassen. Aber wahrscheinlich können sie das nur mit einem Rechtsanwalt durchsetzen. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, fragen sie bei der Versicherung an, ob in diesem Fall eine Deckungszusage erteilt wird. Wenn Ja, können Sie zum Anwalt gehen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Pawelzik
Bauspar- und Finanzierungsfachmann (BWB)

FinanceScout24 Experte  Klaus Pawelzik

Expertenantwort

von Klaus Pawelzik

Beantwortet am 08.12.2016

Hallo Herr Agkül,

normalerweise besteht ja evt. ein notarieller Kaufvertrag. Oder ein verbindlicher Vorvertrag. Hier würde
ich also den (nun nicht) Verkäufer die Vorfäligkeitsgebühr zahlen lassen. Aber wahrscheinlich können sie das nur mit einem Rechtsanwalt durchsetzen. Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, fragen sie bei der Versicherung an, ob in diesem Fall eine Deckungszusage erteilt wird. Wenn Ja, können Sie zum Anwalt gehen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Pawelzik
Bauspar- und Finanzierungsfachmann (BWB)