Expertenhilfe - Frage

Frage von Simone Körner

Gefragt am 10.10.2017 um 17:03 Uhr

Privat Geld verliehen?zahlt nicht mehr und ist nicht erreichbar?

Geld verliehen...privat...Ich habe einem bekannten geld geliehen 15,1T€...mit vertrag aber ohne rückzahlungstermin....er hat mireinen Teil im juni11T€ zurück gegeben , nun brauche ich dringend den Rest und er sagt kann nicht und kann mir frühestens Ende Oktober was sagen...auf Telefonanruf geht er nicht ran sendet nachricht meldet sich aber nun ist wieder eine Woche vorbei und keine Reaktion....was kann ich machen? Kann ich über die Firma gehen in der er Vorsitzender des Aufsichtsrates ist

FinanceScout24 Experte  Marina Schneider

Expertenantwort

von Marina Schneider

3.00

Beantwortet am 13.10.2017

Guten tag frau Körner!

Wir sind hier keine Rechtsanwälte und dürfen Ihnen daher auch nur im Rahmen der individuellen Beratung die dazu gehörende Gesetzes-Infos geben.
Da ich aber Immobiliardarlehen und Ratenkredite vermittle, hier Tipps aus meiner Erfahrung.

Auf jeden Fall muss der Darlehensnehmer erst einmal in Verzug geraten, das ist er, wenn ein konkreter Rückzahlungstermin vereinbart und nicht eingehalten wurde.

Ansonsten senden Sie eine Mahnung, mit einem Zahlungstermin und der Ankündigung weiterer Schritte Ihrerseits.
Müssen Sie weitere rechtliche Schritte einleiten, Mahnverfahren, Pfändung..., dann müssen diese Kosten vom Schuldners gezahlt werden.
Das alles geht nicht von heut auf morgen. Vielleicht hilft ein Ratenkredit über diese Hürde.

Aber prüfen Sie, ob der Gang zu einem Anwalt besser ist, ob Sie den „Fall“ doch von Anfang an einem Anwalt übergeben.
Er kennt den Ablauf und kann weitere Verzögerungen vermeiden, spart Ihnen gleichzeitig Arbeit und Stress und hilft Ihnen, weitere Fehler zu vermeiden.
Er wird Sie dann auch individuell beraten. Fragen Sie, welche Kosten der Schuldner ggf. übernehmen muss, vielleicht sind ja die Kosten für einen Ratenkredit dabei.

Allerdings wäre das schon besser gewesen, wenn Sie das v o r dem Verleihen dieser doch recht hohen Summe getan hätten. Der Vertrag hätte dann einen Rückzahlungstermin, mit entsprechenden Sanktionen bei Verzug und Sie hätten sich vom Darlehensnehmer ein notarielles Schuldanerkenntnis verlangen sollen.
Leider passiert so etwas viel zu oft. Geben Sie daher Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse bitte weiter, warnen und helfen Sie damit anderen.

Ich hoffe, es geht alles gut für Sie aus!

Mit freundlichen Grüßen
Marina Schneider
Versicherungs- & FinanzMaklerin
Immobiliardarlehensvermittlerin

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