Expertenhilfe - Frage

Frage von einem Nutzer

Gefragt am 01.09.2017 um 06:39 Uhr

Was passiert mit einer genehmigten Bank Bürgschaft wenn der Kredit doch nicht zustande kommt?

Ich interessierte mich für ein Objekt. Der Verkäufer bestand auf eine Finanzierungszusage der Bank, welche die Bank auch vorbehaltlich der Zusage der Bürgschaftsbank gab. Dem Verkäufer reichte diese Zusage nicht und wollte auch die Zusage der Bürgschaftsbank. Also habe ich die Hausbank gefragt was für kosten entstehen, sollte die Bürgschaftsbank zusagen und dann der Kauf für das Objekt nicht zustande kommt. Die Aussage der Hausbank war 200-300 Euro. Also habe ich den Antrag für die Bürgschaftsbank unterschrieben. Die Bürgschaftsbank hat dann die beantragte Bürgschaft von 80% auf 70% gesenkt und eine Urkunde an die Hausbank geschickt. Dann 2 Wochen später kam eine Rechnung von ein paar Tausend Euro für die Gebühr der Bürgschaftsbank.
Nun ist aber der Kauf gar nicht zustande gekommen und einen Kreditvertrag mit der Hausbank gibt es auch nicht. Was passiert nun mit der Bürgschaft und der Rechnung?

Mit freundlichen Grüßen

FinanceScout24 Experte  Marina Schneider

Expertenantwort

von Marina Schneider

3.00

Beantwortet am 06.09.2017

Jeder muss sich an vertraglich Vereinbartes halten!

Daher ist es wichtig, Verträge, vor dem Unterschreiben genau zu lesen und zu prüfen.
Wenn hier jemand Fehler gemacht hat, wird sich wohl ein Gang zum Anwalt nicht vermeiden lassen.

Für die Zukunft mein dringender Rat:
Gehen Sie solche Vorhaben immer mit einem Immobiliardarlehensvermittler an. Er sorgt dafür, das alles passt und haftet ggf. dafür.

Mit freundlichen Grüßen
Marina Schneider
Versicherungs- & FinanzMaklerin
Immobiliardarlehensvermittlerin

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