Expertenhilfe - Frage

Frage von Annette Zimmermann

Gefragt am 30.11.2016 um 17:49 Uhr

Zur privaten Unfallversicherung?

Ich habe nach einem dreifachen Bruch des Fussgelenks 4/20 lt. Gutachten der Versicherung zugesprochen bekommen. Ein neurologisches Gutachter ergab 3/20. Werden nun diese beiden Grade von der Versicherung zusammengerechnet?

FinanceScout24 Experte  Marina Schneider

Expertenantwort

von Marina Schneider

Beantwortet am 01.12.2016

Nein, Frau Zimmermann. Guten Tag!
Zuerst einmal: die Unfallversicherung zahlt bei Verlust oder Funktionsstörung eines Körperteils, mal umgangssprachlich gesagt.

Dazu finden Sie in Ihren Unterlagen eine Tabelle wie hoch die Prozente bei Verlust eines Körperteils sind, das ist dann die Basis für weitere Berechnungen der Versicherung. Die basieren zwar auf den Einschätzungen Ihre Ärzte, aber werden nicht immer 1 zu 1 übernommen.
Wenn Ihr Arzt jetzt festgestellt hat, dass die Beeinträchtigung höher als erst angenommen ist, können Sie natürlich bei dem Versicherer eine Prüfung der ersten Einstufung beantragen. Die Beeinträchtigung wird aber insgesamt beurteilt. Anders gesagt: es wird die Behinderung betrachtet, ob ein Bruch, zwei oder noch ein eingeklemmter Nerv die Ursache dafür sind, ist unerheblich solange diese Schäden durch den Unfall entstanden sind.
Allerdings sind hier auch Meldefristen zu beachten (schauen Sie in die Bedingungen).
Sollten Sie in Streit mit dem Versicherer kommen, wenden Sie sich an den Ombudsman für Versicherungen, die Adresse gibt Ihnen Ihre Vermittler oder das Internet.
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Mit freundlichen Grüßen
Marina Schneider
Versicherungs- & FinanzMaklerin