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Beamtenkredit

Inhaltsverzeichnis

    Wichtiges zum Beamtenkredit

    • Vorzugskonditionen
      Beamte auf Lebenszeit, Berufs- und Zeitsoldaten, Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst sowie Akademiker in Vollzeit erhalten Vorzugskonditionen bei Beamtendarlehen.
    • Die Vorteile beim Beamtenkredit
      Auch bei klassischen Ratenkrediten profitiere Beamte von höheren Kreditsummen (20-24x Nettogehälter), längeren Laufzeiten und vereinfachter Antragstellung.
    • Günstige Umschuldung
      Laufende Finanzierungen lassen sich mit der Umschuldung auf einen Beamtenkredit einfach zusammenfassen.

    Ein Großteil privater Finanzierungen wird heutzutage online beantragt und abgewickelt. Der Beamtenkredit macht da keine Ausnahme, es gibt ihn sowohl mit als auch ohne Verwendungszweck. Sofern Sie im öffentlichen Dienst beim Bund, dem Land oder einer Gemeinde oder Körperschaft/Anstalt des öffentlichen Rechts beschäftigt sind, erfüllen Sie die grundsätzlichen Voraussetzungen für den Beamtenkredit. Doch wie unterscheidet er sich von anderen Kreditformen?

    Definition und Erklärung: Was ist der Beamtenkredit?

    Der Beamtenkredit bezeichnet ein klassisches Bankdarlehen, also einen gewöhnlichen Ratenkredit. Die Banken unterscheiden nicht zwischen den Termini Ratenkredit und Beamtenkredit. Letzterer heißt so, weil Sie aufgrund Ihrer Beschäftigung und dank des Beamtenstatus schlicht günstigere Kreditkonditionen erhalten. In den meisten Fällen dürften die Mindestanforderungen bezüglich Einkommen und Dauer der Beschäftigung (sowie der „Kündigungsschutz“) direkt erfüllt sein und sich so nicht nur auf die Kreditbewilligung, sondern auch sehr günstig auf den Effektivzins auswirken.

    Weiterhin sind lange Laufzeiten und eine höhere Kreditsumme möglich, die nicht selten die bis zu 20-fache Höhe des monatlichen Einkommens beträgt. In Einzelfällen kann die Kreditsumme sogar noch ein wenig höher gewählt werden, weshalb der Beamtenkredit häufig zur Immobilienfinanzierung genutzt wird. Sie können außerdem bereits laufende Finanzierungen mit einem Beamtendarlehen leicht umschulden.

    Beamtenkredit: Einkommenssicherheit ist Ihr Trumpf

    Alle Kredite, die Banken unter der Bezeichnung „Darlehen für Beamte“ oder vergleichbaren Begriffen vertreiben, sind klassische Raten- oder Baukredite. Sie funktionieren also wie ein herkömmlicher Bankkredit, mit ähnlichen Regelungen bezüglich Sondertilgungen oder vorzeitiger Ablösung.
    Dennoch gibt es Besonderheiten, die Sie gegenüber einem normalen Angestellten wahrnehmen können. Zum einen wäre da die relativ lange Kreditlaufzeit, die auch bei Ratenkrediten teilweise über zehn Jahre hinausgehen kann.

    Zum anderen wird Ihre Stellung im öffentlichen Dienst relevant, wenn es um den Zinssatz geht. Denn da Sie einen Besoldungsanspruch gegenüber dem Staat haben, bewertet die Bank das Ausfallrisiko als gering. Der Staat gilt nicht nur als vertrauenswürdiger und vor allem langfristiger Arbeitgeber, das Einkommen von Beamten ist außerdem meist höher.
    So kommt es in der Praxis vor, dass Abschläge von teilweise 50 Prozent auf den regulären Zinssatz gewährt werden. Sie zahlen also effektiv die Hälfte weniger als ein normaler Angestellter, der dieselbe Kreditsumme über die gleiche Laufzeit aufnimmt.
    Vor allem in Zeiten der Niedrigzinsen bringt das einen großen Vorteil mit sich. Denn auch, wenn Beamtendarlehen überwiegend als Ratenkredit ausgereicht werden, gibt es sie vermehrt als Baudarlehen. Da die Kreditsummen hoch und die Laufzeiten lang sind, vergünstigt das den Hauskauf entsprechend.

    Als Fazit zeigt sich, dass Beamte aufgrund ihrer beruflichen Stellung durchschnittlich einen niedrigeren Effektivzins bei Krediten erhalten als andere Arbeitnehmer und somit von besseren Zinsen profitieren.

    Wer erhält den Kredit?

    Auch, wenn die Banken jeweils unterschiedliche Kreditarten speziell für Beamte anbieten, so sind die grundsätzlichen Voraussetzungen in etwa identisch. Um einen solchen Kredit in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie Beamter auf Lebenszeit oder auf Probe sein. Der Beamtenkredit ist zum Beispiel für Angestellte im öffentlichen Dienst (bei der Bahn, Post, Sozialversicherungen, Kirche, Polizei etc.) gedacht. Zudem zählen Akademiker in Vollzeit zumeist zu dieser Gruppe, ebenso werden darunter Berufssoldaten gefasst.
    Alle Statusgruppen müssen eine mindestens fünfjährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst nachweisen. Diese gilt auch bei Pensionären, die somit ebenso von den günstigen Konditionen eines Beamtenkredits profitieren können.

    Je nach beruflicher Stellung und Bank sind unterschiedliche Nachweise und Belege einzureichen. Die Bank wird in ihrem Angebot detailliert auflisten, welche konkret von Ihnen verlangt werden. Oftmals ist weder eine Arbeitgeberbestätigung noch der Abschluss einer Dienstunfähigkeitsversicherung nötig. Im Normalfall müssen die Abrechnung über Bezüge, die Pensionszusage oder der Rentenbescheid im Original eingereicht werden. Die Kontoauszüge der letzten drei Monate werden ebenfalls meist verlangt.

    Zudem werden typischerweise alle Urkunden zur Verbeamtung angefordert nebst der Bescheinigung bei Angestellten über die Unkündbarkeit.
    Im Regelfall dauert die Bearbeitung rund um den Beamtenkredit bis zu sieben Werktage, das richtet sich jeweils nach dem Prüfungsaufwand.

    Welche Kriterien können zur Ablehnung führen?

    Auch bei einem Beamtendarlehen gibt es Kriterien, die zu einer Ablehnung führen können. Häufig sind es laufende Pfändungen, wenn es bei vorherigen Finanzierungen zu Zahlungsschwierigkeiten kam.
    Einige Banken lehnen Kreditanträge auch dann ab, wenn gegen Sie ein Disziplinarverfahren bei der Dienstherrin eingeleitet wurde. Seltener kommt es vor, dass auch offene Gehaltsabtretungen zum Ausschluss führen. Hier spielen die Höhe und die Dauer dieser Gehaltsabtretung eine Rolle.

    Außerdem kann es bei bestimmten Vorerkrankungen schwierig werden. Zwar führen nur wenige Vorerkrankungen tatsächlich zu einer Ablehnung des Kreditantrags; Sie müssen aber damit rechnen, dass die regelmäßigen Versicherungsprämien höher ausfallen – und damit insgesamt auch die Kosten für das Darlehen.

    Schritt für Schritt zum Beamtenkredit

    Nutzen Sie den Beamtenkredit Vergleich von FinanceScout24, um die für Sie relevanten Angebote ausfindig zu machen. Dieser Vergleich für Kredite für Beamte läuft über die normale Kreditvergleichsseite. Erst bei den persönlichen Angaben und den Details zur Beschäftigung wird Ihr „Beamtenstatus“ übernommen und damit die Kreditkonditionen beeinflusst. Hier müssen Sie darauf achten, dass Sie im Kreditvergleich die korrekte Berufsgruppe angeben.

        • Kreditsumme festlegen
          Geben Sie beim Kreditvergleich die benötigte Summe ein. Um Eckdaten wie die Laufzeit vorab zu berechnen, hilft eine Haushaltsrechnung. Diese zeigt auf, wie hoch die monatlichen Raten ausfallen dürfen. Bei der Aufstellung der Kosten sollten Sie an alle Verbindlichkeiten denken und zusätzlich einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben einplanen. Die Haushaltsrechnung umfasst Posten wie beispielsweise das Einkommen und Bezüge durch Kindergeld oder Rente einerseits sowie Miete, die laufenden Nebenkosten, Versicherungskosten und haushaltsbezogene Ausgaben andererseits.
        • Zinsen und Laufzeit beeinflussen
          Haben Sie die monatlich möglichen Raten festgelegt, startet der Kreditvergleich. Dieser lässt sich nicht nur durch den beruflichen Status, sondern auch durch beispielsweise einen Verwendungszweck günstig beeinflussen. Er kann den Zinssatz, wie auch bei anderen Ratenkrediten, zusätzlich senken, ist aber bei Beamtenkrediten nicht zwingend erforderlich. Teurer werden Kredite allerdings durch Restschuldversicherungen, welche bei Beamten aber in der Regel nicht sinnvoll sind. Wägen Sie ab, ob Sie die kostspielige Versicherung bei Ihrem geregelten und meist hohen Einkommen wirklich benötigen.

    Die Kreditanfrage ist immer ,,Schufa-neutral".

    Es wird lediglich das Merkmal „Anfrage Kreditkonditionen“ gespeichert. Somit wirkt sich die Anfrage nicht negativ auf Ihre Schufa aus. Sie erhalten durch den FinanceScout24-Kreditrechner Einblicke in mehrere Angebote. Bedenken Sie aber, dass der individuelle Zinssatz noch einmal von den gezeigten Gebühren abweichen kann. Immerhin berechnen die Banken einen bonitätsabhängigen Zinssatz, der aber gerade bei Beamten in den meisten Fällen günstig ausfällt.

    3. Kredit beantragen und Nachweise erbringen

    Haben Sie sich für ein Angebot entschieden, müssen Sie dieses natürlich beantragen. Sie identifizieren sich per PostIdent- oder VideoIdentverfahren, um den Kredit zu erhalten. Bei ersterem weisen Sie sich in einer Postfiliale mit dem Personalausweis aus, bei letzterem können Sie diesen bequem per Videochat einem Bankmitarbeiter vorzeigen. Dies beschleunigt die Auszahlung des Kredits noch einmal. Senden Sie anschließend die benötigten Unterlagen an die Bank und kalkulieren Sie Wartezeiten von mehreren Werktagen je nach Prüfungsaufwand ein. 

    Umschuldung und Kündigung des Beamtenkredits

    Ein Beamtendarlehen wird nur dann gewährt, wenn Sie alle anderen Verbindlichkeiten damit ablösen und gewissermaßen umschulden. Ausnahmen gelten nur für Null-Prozent-Finanzierungen, Haus- oder Autokredite. Daher wird ein Beamtenkredit häufig für die Umschuldung genutzt.

    Da es sich um einen gewöhnlichen Ratenkredit handelt, ist natürlich auch eine Kündigung möglich. Hier ist wichtig, die Konditionen rund um Sondertilgungen und vorzeitige Ablösungen zu kennen. Einige Banken verlangen aufgrund der durch Sonderzahlungen entgangenen Zinsen eine Art „Ersatzgebühr“. Bei Umschuldungen sollte diese stets mit den Vergünstigungen durch einen neuen Kredit verglichen werden, sodass sich am Ende kein finanzieller Nachteil ergibt.

    Fragen und Antworten

    Beamtenkredit oder Ratenkredit, was sind die Unterschiede?

    Es gibt keinen Unterschied zwischen den beiden Kreditarten. Ersterer trägt lediglich einen anderen Namen, da Sie aufgrund des Beamtenstatus günstigere Konditionen erhalten. Häufig sind auch längere Laufzeiten möglich, die sich durch die bessere Bonität gegenüber den meisten Angestellten ergeben.

    Warum sind Beamtenkredite im Regelfall günstiger?

    Als Beamter oder Angestellter im öffentlichen Dienst profitieren Sie von hohen Kündigungsschutzregeln, im Normalfall sind Sie nach der Probezeit unkündbar. Zudem sichert der Staat als Arbeitgeber ein geregeltes Einkommen.

    Da das Risiko dementsprechend gering ist, werden Abschläge von bis zu 50 Prozent auf den üblichen Zinssatz gewährt. Auch beim normalen Ratenkredit profitieren Sie, sofern keine Schufa-Einträge vorliegen und die Bonität stimmt, von günstigeren Zinssätzen.

    Weshalb bewerben Banken so häufig Beamtendarlehen?

    Die Vorteile für die Kreditinstitute liegen auf der Hand, denn das Ausfallrisiko ist minimal. Dafür sorgen ein vergleichsweise hohes Arbeitseinkommen und der Staat als Arbeitgeber. Es wäre also kein Problem, notleidende Kredite dann durch Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wieder einzutreiben.

    Das ist bei Angestellten, die über einen geringeren Kündigungsschutz verfügen, oder Selbständigen, deren Einnahmen und finanzielle Situation stark schwankend sein können, anders. Da bei einem Beamtenkredit außerdem längere Laufzeiten vereinbart werden können, lassen sich die Zinsen entsprechend strecken. Die Bank verdient also trotz niedrigerer Zinsen gut, weil das Ausfallrisiko gering und die Laufzeit hoch sind.

    Was passiert mit einem Beamtenkredit bei Dienstunfähigkeit?

    Jedes Kreditinstitut hat in den Kreditverträgen entsprechende Zusatzvereinbarungen, die es für einen höheren Versicherungsbeitrag ermöglichen, für eine Dienstunfähigkeit vorzubeugen. In dem Fall werden Zinsen und Versicherungsprämien während der Laufzeit übernommen, die Tilgung wird planmäßig durch die Kapitallebensversicherung vorgenommen.

    Ich bin Beamter auf Probe. Kann ich trotzdem einen Beamtenkredit beantragen?

    Das hängt von der jeweiligen Bank ab. In den meisten Fällen ist das im begrenzten Maße möglich. Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass Sie mindestens das 25. Lebensjahr abgeschlossen haben.

    In welchen Fällen lehnt die Bank ein Beamtendarlehen ab?

    Auch bei dieser Kreditform gibt es Ablehnungen, obwohl sie vergleichsweise selten sind. Negative Schufa-Merkmale führen nicht zwangsläufig zum Ausschluss. Sehr wohl aber sorgen „harte“ Merkmale wie beispielsweise Gehaltspfändungen für eine Absage. Auch bei laufenden Vollstreckungsmaßnahmen wird die Bank den Kreditantrag ablehnen.

    Immer wieder wird auch von Ablehnungen berichtet, wenn gegen den Kreditnehmer ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde. Seltener ist der Fall, dass die Bonität nicht ausreicht. Das kann in niedrigeren Besoldungsgruppen möglich sein oder bei einer zu hohen Verschuldung.

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    Beispielrechnung:

    ¹ 1.000 € Nettokreditbetrag, 0,00% eff. Jahreszins, 0,00% geb. Sollzins p.a., 12 Monate, Gesamtbetrag 1.000 €, mtl. Rate 83,33€, Fidor Bank AG, Sandstr. 33, 80335 München | Entspricht zugleich dem repr. Bsp. gem. §6a PAngV.

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