Ab Februar neue Regelungen für Verbraucher

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 01.02.2017

Einen Monat ist das Jahr alt und schon stehen Verbrauchern verschiedene Neureglungen ins Haus. Die Veränderungen betreffen dabei mit sinkenden Gaspreisen und erhöhten Pauschalen für Umzüge den Haushalt von Verbrauchern. Doch mit neuen Maßnahmen bei Hautcremes oder der erweiterten Gurtpflicht für Rollstuhlfahrer reichen die Gesetze auch in andere Lebensbereiche.

Der Februar bringt für deutsche Verbraucher einige neue Gesetze und Regelungen. So können sich Arbeitnehmer im berufsbedingten Umzugsstress über eine erhöhte Pauschale für Umzüge freuen. Bei vielen Verbrauchern sorgt hingegen die Ankündigung von sinkenden Gaspreisen für künftige Einsparungen.

Weitere Regelungen betreffen die Angaben zur Verbraucherschlichtung, die Gurtpflicht für Rollstuhlfahrer und mit neuen Gesetzen zu Konservierungsstoffen auch zahlreiche Kosmetikprodukte.

Einsparungen durch Gaspreise und bei berufsbedingten Umzügen

Steht im neuen Jahr ein beruflich bedingter Ortswechsel bevor, können Arbeitnehmer seit dem 1. Februar einen höheren Betrag der Umzugskosten beim Fiskus geltend machen. Die Erhöhung der steuerlich absetzbaren Pauschale bringt eine Entlastung bei den als Werbungskosten angegebenen Aufwendungen. Für Verheiratete und Paare steigt der Betrag um 31 Euro auf 1.528 Euro und Singles können mit 764 Euro insgesamt 18 Euro mehr erwarten. Auch für Kinder und weitere im Haushalt lebende Personen erhöht sich die Pauschale.

Nicht nur für Verbraucher im neuen Heim sinken hingegen die Kosten für Herd, Warmwasser und Heizung. Einige Haushalte profitieren ab Februar und März über niedrigere Preise für Gas – wer nicht profitiert, kann darüber nachdenken den Gasanbieter zu wechseln. 274 Grundversorger hatten eine Senkung um durchschnittlich 6,3 Prozent erreicht oder eine solche für die ersten Monate des neuen Jahres angekündigt.

Verbraucherschlichtung und weitere Änderungen

Abseits der Haushaltsführung gilt ab dem 1. Februar eine neue Regelung zur Verbraucherschlichtung. Bei Unstimmigkeiten und Streit mit Unternehmen sowie Geschäften können staatliche Schlichtungsstellen in Anspruch genommen werden. Laut Verbraucherschutz und Bundesministerium für Justiz sind Unternehmen dazu verpflichtet, anzugeben, ob sie an solch einem Streitbeilegungsverfahren teilnehmen.

Mit dem Verbot des allergieauslösenden Konservierungsstoffes Methylisothiazolinon ab dem 12. Februar greifen die Veränderungen auch in der Kosmetikindustrie. Strenger geahndet wird ab Anfang des Monats auch die Nicht-Einhaltung der erweiterten Gurtpflicht für Rollstuhlfahrer.

Quellen: Frankfurter Rundschau, Süddeutsche Zeitung, Neue Osnabrücker Zeitung

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