Absicherung im Urlaub - Was ist sinnvoll?

Zuletzt aktualisiert am 22.07.2019

Im Urlaub einmal so richtig die Seele baumeln lassen – das gelingt vielen Reisenden nur, wenn sie im Notfall auch ausreichend abgesichert sind. Doch erweisen sich längst nicht alle Angebote als notwendig.

Experten raten in jedem Fall zu einer Auslandskrankenversicherung. Bei anderen Policen kommt es auf die Art der Reise an – und ob eventuell sogar schon anderweitig ein Schutz besteht. Dann wäre die Zusatzversicherung schlicht überflüssig.

Versicherungen für den Urlaub

Als wichtigste Versicherung, auf die kein Reisender verzichten sollte, gilt die Auslandskrankenversicherung. Der Bund der Versicherten (BdV) empfiehlt diese, da mögliche, ärztliche Behandlungskosten im Ausland meist nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Die Auslandskrankenversicherung hingegen zahlt im Krankheitsfall nicht nur diese, sondern auch die Transportkosten ins Krankenhaus.

Weiterhin wird die verfrühte Rückreise nach Deutschland übernommen, sofern diese medizinisch notwendig ist. Neben der Auslandskrankenversicherung ist die Reiserücktrittsversicherung für viele Urlauber essentiell. Sie lohnt sich aber oft nur bei sehr teuren Reisen, bei der eine Absage mit hohen Stornokosten verbunden wäre.

Auch sollte geprüft werden, ob die Kreditkarte nicht ohnehin eine Reiserücktrittsversicherung enthält, oder sich für Vielreisende eine Art Jahresabo lohnt. Urlauber sollten sich im Vorfeld eines Abschlusses genau informieren, wann diese Versicherung zahlt. Nur bei besonderen Umständen, wie einer plötzlichen, schweren Krankheit, die mit einem Attest belegt werden muss, erstattet sie nämlich die Kosten für die abgesagte Reise.

Nicht immer sinnvolle Policen

Die Mallorca-Police ist eine Versicherung, die Reisende für die Zeit mit einem Mietwagen abschließen. Sie ergänzt die meist nur geringe Summen zahlende Kfz-Haftpflichtversicherung. Allerdings ist sie nur dann sinnvoll, wenn sie nicht bereits in der eigenen Versicherung für den PKW enthalten ist.

Es gibt durchaus Tarife, welche die Mallorca-Police für Mietwagen bereits inkludieren. Am schlechtesten im Versicherungsvergleich schneidet oft die Reisegepäckversicherung ab. Zwar verspricht sie eine Haftung für das Gepäck, wenn es während der Reise beschädigt oder gestohlen wurde; Wertsachen sind allerdings selten mitversichert.

Auch kann in vielen Fällen dem Versicherten vorgeworfene Fahrlässigkeit dazu führen, dass nur eine geringe Summe ausgezahlt wird. Daher sollte der Abschluss einer Reisegepäckversicherung besonders gut überlegt sein.

Quelle: express.de

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