Achtung: Kfz-Versicherung ab 2018 teurer

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 25.10.2017

Deutsche Autobesitzer müssen sich im kommenden Jahr auf eine Erhöhung der Prämien für die Kfz-Versicherung einstellen. Das prognostiziert die Hannover Rück, der größte Kfz-Rückversicherer Deutschlands. Vor allem die Vollkaskobeiträge sollen vom Preisanstieg betroffen sein. Im Durchschnitt sei so mit Erhöhungen von rund ein bis zwei Prozent zu rechnen.

Die Hannover Rück prognostiziert für 2018 eine Erhöhung der Kfz-Versicherungsprämien von ein bis zwei Prozent. Schuld am Anstieg der Kosten sind vor allem die erhöhten Schäden, die bei Autounfällen entstehen. Zwar steigt die absolute Zahl der Unfälle nur noch leicht an, allerdings wird die Schadensregulierung aufgrund der teureren Autoteile immer kostspieliger. Schon in 2017 ist das spürbar: Die Beiträge stiegen von Januar bis August in der Vollkasko bereits um 2,3 Prozent an.

Auch kleine Unfälle sind teuer

Obwohl die Kosten für die Kfz-Versicherungen steigen, machen die Versicherungen selbst keine höheren Gewinne. Denn die Preisanstiege sind vor allem in den deutlich teurer werdenden Unfällen begründet. Immer mehr Autos verfügen über hochsensible, technische Finessen wie etwa Sensoren in den Stoßstangen oder Außenspiegeln. Selbst bei einem leichten Auffahrunfall kann die Schadenregulierung für die Versicherung daher äußerst teuer werden.

Neben vielen gesetzlichen Änderungen in 2018 kommen daher laut Hannover-Rück-Manager Andreas Kelb auch höhere Beiträge auf Versicherungsnehmer zu. Um etwa ein bis zwei Prozent dürften die Prämien ansteigen. Auch in diesem Jahr ist der Trend bereits zu erkennen: So stiegen die Beiträge allein von Januar bis August um 1,7 Prozent, was aber vor allem die Vollkasko-Versicherten mit einer Erhöhung von 2,3 Prozent betrifft. Wer Teilkasko-versichert ist, konnte sich im gleichen Zeitraum sogar um eine durchschnittliche Prämiensenkung von 0,8 Prozent freuen.

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Tarifwechsel kann sich lohnen

Nach Schätzungen der Hannover Rück sollen deutsche Autofahrer im Jahr 2018 für die etwa 65 Millionen versicherten Fahrzeuge rund 27,5 Milliarden Euro an Versicherungsbeiträgen zahlen. In 2017 kommen Autofahrer noch auf knapp unter 27 Milliarden Euro. Sparpotentiale sieht Hannover-Rück-Manager Kelb vor allem bei Tarifen, bei denen sich die Versicherer die Wahl der Reparaturwerkstatt vorbehalten: „Hier ist mit weiteren Zunahmen zu rechnen.“ Denn durch den Wechsel der Kfz-Versicherung in einen solchen Tarif könnten Autofahrer zumindest einen Teil der Kosten einsparen.

Quellen: Morgenpost, Handelsblatt, Stern

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