Änderungen im Dezember

Zuletzt aktualisiert am 03.12.2019

Ein neuer Bescheid vom Jobcenter bringt Empfängern von ALG II im Dezember eine gute Nachricht: Schon Ende des Jahres dürfen sich die meisten von ihnen auf mehr Geld freuen. Ebenso verzichtet die Deutsche Bahn erstmals seit Jahren auf die in diesem Monat übliche Preiserhöhung.

Dafür muss bei einer Autofahrt nach Österreich künftig tiefer in die Tasche gegriffen werden – die Mautgebühren werden angehoben. Und in der Paketbranche kommt eine Änderung in Hinblick auf die Abfuhr von Sozialabgaben hinzu.

Mehr Geld und Preisersparnisse

Die gute Nachricht vorweg: Wer Arbeitslosengeld II bezieht, darf sich wahrscheinlich schon Ende Dezember dieses Jahres über ein Plus auf dem Girokonto freuen. Denn die Regelsätze von Hartz IV steigen im kommenden Jahr an – die meisten Bezugsnehmer erhalten schon Ende dieses Monats den neuen Betrag. Zwischen fünf und acht Euro mehr monatlich sind für den Empfänger und seine Kinder dann drin.

Mehr Geld ist letztlich auch für Bahnfahrer übrig; denn auf die eigentlich übliche Preiserhöhung verzichtet die Deutsche Bahn dieses Jahr. Normalerweise erfolgt diese in Zusammenhang mit dem veröffentlichten Winterfahrplan.

Dieses Mal gibt es keine teureren Tickets, da die Bahnpreise aufgrund des Klimapakets der Bundesregierung künftig abgesenkt werden sollen. Über mehr Zugverbindungen im Winter dürfen sich die Reisenden jedoch wie gewohnt ab dem 15. Dezember freuen.

Höhere Kosten und Änderungen bei Sozialabgaben

Vielleicht ist es daher eine gute Idee, bei Reisen nach Österreich auf den Zug zurückzugreifen. Denn: Die Mautgebühren für die meisten Autobahnen steigen an. Mit Ausnahme von fünf Streckenabschnitten in der Nähe der deutschen Grenze, die künftig mautfrei sein sollen, wurden die Autobahngebühren zum 1. Dezember für PKW-Fahrer zwischen 20 Cent und 1,80 Euro teurer.

Für das Zehn-Tages-Ticket werden jetzt 9,40 Euro fällig, für das Zwei-Monats-Ticket sind es 27,40 Euro und für das Jahresticket müssen Autofahrer 91,10 Euro hinlegen. 

Auch in der Paketbranche gibt es eine Anpassung: Wenn Hauptunternehmen Subunternehmen beauftragen, müssen sie seit dem 1. Dezember ihre Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß abführen. Bisher zahlten sie – wenn überhaupt – nur geringe Sozialabgaben. Die Gesetzesänderung soll für bessere Arbeitsbedingungen sorgen und mögliche Schwarzarbeit zurückdrängen.

Quelle: focus.de

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