Oktober-Änderungen: Online-Meldung von Autos und mehr

Zuletzt aktualisiert am 07.10.2019

Ab diesem Monat ist es möglich, auch bei einem Halterwechsel Autos online anzumelden – das erspart den Behördengang und damit verbundene Wartezeiten. Allerdings gibt es bestimmte Voraussetzungen.

Weitere Änderungen betreffen stationäre Pflege-Einrichtungen, die ein neues Bewertungssystem erhalten. Was im Oktober ebenfalls wieder ansteht und oft vergessen wird: Die Zeitumstellung. Zwar soll diese bald abgeschafft, aktuell müssen die Uhren aber noch um eine Stunde zurückgestellt werden.

Bequem online Autos an- und ummelden

Dass die Kfz-Zulassung und Ummeldung für Verbraucher vereinfacht werden soll, zeichnet sich seit Jahren durch zahlreiche Änderungen ab. So können beispielsweise Wiederzulassungen seit Oktober 2017 durch denselben Halter und im selben Bezirk bereits online vorgenommen werden. In diesem Oktober wird das Angebot ausgeweitet. Auch bei einem Halterwechsel oder bei einer Adressänderung kann die Umschreibung oder Anmeldung künftig online beantragt werden. Das gilt im Übrigen nicht nur für Autos, sondern auch für Motorräder. Das betroffene Fahrzeug kann anschließend sofort in Betrieb genommen werden.

Allerdings ist die Online-Anmeldung an verschiedene Voraussetzungen geknüpft: Ein Internetzugang wird natürlich benötigt, ebenso ein Personalausweis mit Online-Funktion. Weiterhin muss für die Online-Kfz-Meldung ein Smartphone mit NFC-Chip oder ein entsprechendes Lesegerät vorhanden sein. Dafür dürfte aber die Zeitersparnis durch wegfallende Wartezeiten auf dem Amt vor allem in Ballungsgebieten enorm sein.

TÜV für Pflegedienste und Zeitumstellung

Eine weitere Änderung im Oktober betrifft stationäre Pflegedienste: Diese wurden in Deutschland bislang mit so genannten Pflegenoten infolge der MDK-Prüfung bewertet. Da diese Noten schon länger in der Kritik stehen, gibt es ab diesem Monat ein neues Bewertungssystem. Im Rahmen des „Pflege-TÜV“ werden die rund 13.000 Einrichtungen neu begutachtet. In Planung ist, dass bis spätestens Ende des nächsten Jahres alle Heime bewertet wurden und Pflegebedürftige sowie Angehörige schneller eine geeignete Unterkunft finden können.

Eine Stunde länger schlafen dürfen unterdessen alle Verbraucher in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober. Zu diesem Zeitpunkt werden nämlich mal wieder die Uhren umgestellt – genau genommen um drei Uhr in der Früh um eine Stunde. Wahrscheinlich wird dieses Ereignis künftig aber entfallen; die EU plant nach wie vor, die Zeitumstellung abzuschaffen.

Quelle: stern.de, bmvi.de

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