Apple Pay: Was Verbraucher jetzt wissen müssen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 06.08.2018

In zahlreichen europäischen Ländern gibt es Apple Pay schon seit geraumer Zeit. Bald kommt der Dienst des US-Unternehmens auch nach Deutschland. Mit Apple Pay können Verbraucher an der Ladenkasse per Smartphone oder Smartwatch bezahlen, wie es auch schon mit Apps der Sparkassen oder von Google möglich ist.

Für den Bezahlvorgang müssen Verbraucher lediglich eine App auf ihrem iPhone installieren und hier eine Kreditkarte oder Bankverbindung hinterlegen. An der Supermarktkasse wird dann einfach die App gestartet und das iPhone über das Bezahlgerät gehalten – schon ist der Vorgang abgeschlossen. Sicherheit wird dabei vor allem dadurch gewährleistet, dass bei Bezahlungen ab 25 Euro eine zusätzliche Identifikation stattfinden muss. Das funktioniert beispielsweise über die klassische PIN oder einen Fingerabdruck am Handy.

Apple Pay kommt Ende des Jahres

Dass Apple Pay erst gegen Ende des Jahres nach Deutschland kommt, hat nicht etwa mit der Liebe der Deutschen zum Bargeld zu tun. Vielmehr konnten sich Banken und Apple schlichtweg nicht darüber einigen, wie hoch die Nutzungsgebühren ausfallen. Im Normalfall verlangt Apple 0,15 Prozent der Transaktionssumme – was den deutschen Banken bisher zu viel war. Zumindest mit einigen Banken scheint dieses Problem jetzt aber aus der Welt geschafft.
Wer künftig mobil mit dem iPhone bezahlen möchte, benötigt hierzu lediglich die entsprechende Apple Pay App. Anschließend ist eine Kreditkarte, Debitkarte oder eine Girocard in der App zu hinterlegen. Im Laden selbst halten Verbraucher ihr Smartphone dann nur an das Kassenterminal, um den Bezahlvorgang durchzuführen. Rund 75 Prozent der Kassenterminals in Deutschland sind bereits für kontaktloses oder eben mobiles Bezahlen ausgelegt.

Weitere Anbieter von "mobile Payment"

Mittlerweile sind fast alle Banken und Sparkassen für das mobile Bezahlen ausgestattet. Für Android-Smartphones gibt es von der Sparkasse und der Deutschen Bank bereits eigene Apps. Noch in diesem Monat folgen die Volks- und Raiffeisenbanken mit einer eigenen Anwendung. Darüber hinaus gibt es einige Kreditinstitute, die den Bezahldienst von Google anbieten. Dazu gehören beispielsweise die Commerzbank oder N26.

Quelle: sueddeutsche.de

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