Audi und Nvidia präsentieren Entwürfe für KI-Auto

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 09.01.2017

Der amerikanische Chip-Entwickler Nvidia und der deutsche Autobauer Audi haben bei einer Keynote auf der CES verkündet, dass sie an einem Automobil arbeiten, welches mit künstlicher Intelligenz gesteuert wird. Das selbstfahrende Auto soll 2020 auf den Markt kommen. Für Audi ist die künstliche Intelligenz eine Schlüsseltechnologie in der Entwicklung zum autonomen Fahren.

Derzeit findet mit der CES in Las Vegas ein Gipfeltreffen der großen Elektronikkonzerne statt. Dieses Jahr stehen auch vermehrt Automobilhersteller im Fokus, die dort die Einbindung der neuesten Technologien in ihre Fahrzeuge präsentieren. Das sogenannte „Audi Q7 deep learning concept“ wurde erstmals auf der Messe vorgestellt. Das Auto nutzt eine installierte Frontkamera mit zwei Megapixel Auflösung in Verbindung mit einer Recheneinheit vom Typ Nvidia Drive PX2. In Verbindung mit der Kamera übernimmt die Recheneinheit die Lenkung. Als Demonstration wurde eine freie Fläche erstellt, auf der veränderbare Hindernisse aufgestellt wurden. Nachdem der Wagen sich die Strecke eingeprägt hatte, während ein Mensch am Steuer saß, konnte er eigenständig auf eine veränderte Verkehrsführung reagieren.

Nvidia - ein beliebter Kooperationspartner

Der IT-Gigant ging nicht nur eine Kooperation mit Audi ein, auch Volkswagen kündigte an, mit Nvidia zusammenzuarbeiten. Die beiden Unternehmen tüfteln an einem innovativen Entwurf für ein modernes Fahrercockpit. In diesem sollen alle Knöpfe, Schalter und sonstige Bedienelemente verschwinden und durch einen intelligenten, digitalen Assistenten übernommen werden. Dieser soll so programmiert werden, dass er die Bedürfnisse und Wünsche des Fahrers erkennt und auf Grundlage von beispielsweise Situation, Kontext und Standort die Einstellungen anpasst.

Darüber hinaus kündigte Nvidia an, mit den Zulieferern Bosch und ZF eine Zusammenarbeit einzugehen. Diese Firmen werden den „Al Car Supercomputer“ produzieren, der für autonomes Fahren sorgt. Außerdem kann er als eine Art Co-Pilot agieren, der den Fahrer etwa vor Gefahren im Verkehr warnt.

Autonomes Fahren: Ein Modell für die Zukunft

Mit einem Blick nach Las Vegas lässt sich feststellen, dass das autonome Fahren längst keine Zukunftsmusik mehr ist. Auch BMW arbeitet mit Intel zusammen, um einen ausgereiften Roboterwagen zu präsentieren. Hersteller und Investoren erhoffen sich durch die Modelle mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Andere Arten des autonomen Fahrens wie Fahrerassistenz können ebenfalls dafür sorgen; außerdem könnte der Verkehr durch kommunizierende Fahrzeuge in Zukunft flüssiger laufen.

Quellen: Spiegel Online, Heise Online

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