Billigstromanbieter im Test: Versteckte Kosten

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 16.02.2015

Verbraucherschützer kritisieren immer wieder unklare Vertragsklauseln, die für Kunden Kosten und Gebühren verursachen. Oft ist es nicht eindeutig, was und wie viel bezahlt werden muss. Im Test einiger Billigstromanbieter hat sich erneut gezeigt: Teilweise gibt es auch bei Energie-Produkten versteckte Kosten.

Verbraucher sollten Billigstromanbietern ganz genau in die Karten schauen. Jüngst hat Stiftung Warentest herausgefunden: Oft verstecken sich im Kleingedruckten der Energie-Discounter Kosten, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind. Das Testportal fand allerdings auch Anbieter, die faire Verträge und günstige Preise anbieten.

Billigstromanbieter: Was der Test ergeben hat

Im Test der Verbraucherschützer wurden insgesamt 49 Billigstromanbieter auf den Prüfstand gestellt. Zusätzliche Kosten werden oft von ähnlichen Faktoren verursacht: • Preisgarantien oder Paketpreise ändern sich, wenn mehr Strom verbraucht wird • Jahresboni werden nicht gezahlt – beispielsweise für Freiberufler • Preiserhöhungen sind nicht eindeutig zu erkennen • Es werden hohe Abschläge fällig, die dem Kunden zu spät in Rechnung gestellt werden • Abrechnungen sind unter Umständen nicht korrekt berechnet • Insgesamt mangelt es oft an Transparenz Damit es zu keiner unangenehmen Überraschung kommt, sollten Verbraucher Verträge genau lesen, Rechnungen immer überprüfen und bei unrechtmäßigen Praktiken einen Anwalt einschalten, ergänzt Stiftung Warentest.

Wenige schwarze Schafe

Trotz der negativen Beispiele, gibt es zahlreiche Energielieferanten auf dem Markt, die ihren Kunden einen guten Service zu günstigen Konditionen anbieten. Verbraucher sollten die Anbieter für Strom, Gas und Ökostrom zunächst genau unter die Lupe nehmen und anschließend entscheiden, ob das Energie-Produkt zur eigenen Situation passt. Teilweise lassen sich mit Billigstromanbietern, die im Test gut abgeschnitten haben, mehrere Hundert Euro pro Jahr einsparen.

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