Das ändert sich für Verbraucher in 2018

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 09.12.2017

Vom 01. Januar an ändern sich wichtige Gesetze und Regelungen für Verbraucher. Dabei betreffen die wichtigsten Änderungen die Rente, Steuern und das Kindergeld. Zudem verschwindet der 500-Euro-Schein endgültig aus dem Zahlungsverkehr, schon im Jahr 2016 hatte die EZB das Ende der lilafarbenen Note beschlossen.

Im neuen Jahr kommen auf Verbraucher verschiedene Änderungen zu – neben den Neuerungen bei Kindergeld, Steuern sowie Rente muss auch zukünftig auf den 500-Euro-Schein verzichtet werden.

Steuererklärung soll unkomplizierter werden

Das deutsche Steuersystem ist so komplex wie kaum ein zweites in der Welt. Für die Steuererklärung des Jahres 2017 gibt es zumindest eine kleine Entlastung. So gilt ab dem kommenden Jahr die sogenannte Belegvorhalte- statt der Belegvorlagepflicht. Das heißt, dass Steuerpflichtige bei der Abgabe ihrer Erklärung keine Belege mehr einreichen müssen. Es reicht aus, diese aufzubewahren und auf Nachfrage hin vorlegen zu können.

Kindergeld, Renten und Hartz-IV-Satz werden erhöht

Der Staat erhöht das Kindergeld passend zum Jahresbeginn. Allerdings lediglich um zwei Euro pro Kind, sodass für das erste und zweite Kind jeweils 194 Euro im Monat bezahlt werden. Etwas stärker fällt die Erhöhung beim Hartz-IV-Satz aus. Alleinstehende erhalten ab dem 01. Januar 416 statt bisher 409 Euro. Bei Paaren liegt der Satz künftig bei 374 Euro pro Partner (vormals 368 Euro).

Auch die 21 Millionen Rentner in Deutschland können sich über eine kleine Erhöhung der Altersbezüge freuen. Entwickeln sich die Löhne und Gehälter so weiter wie bisher prognostiziert, steigen die Renten um ganze drei Prozentpunkte an.

Kein 500 Euro-Schein mehr

Schon im vergangenen Jahr hatte die Europäische Zentralbank (EZB) beschlossen, dass der 500-Euro-Schein nach und nach aus dem Zahlungsverkehr verschwinden soll. Denn mit dem wertvollsten aller Geldscheine würden laut EZB vornehmlich illegale Transaktionen bezahlt. Aber keine Sorge: Die EZB stellt nur den Druck der Scheine ein und zieht diese langsam aus dem Verkehr. Ihren Wert behalten die Noten weiterhin.

Mehr Rechte für Bauherren

Ab Januar müssen Bauunternehmen den privaten Bauherren deutlich detailliertere Baubeschreibungen aushändigen. So können diese Angebote besser vergleichen und haben bei Streitigkeiten einen schriftlichen Beweis in der Hand. Zudem müssen die Unternehmen verbindliche Angaben über den Zeitpunkt der Fertigstellung machen.

Quellen: Augsburger Allgemeine, Spiegel Online

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