Das ändert sich im Mai für Verbraucher und Arbeitnehmer

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 04.05.2018

Auch im Mai gibt es wieder einige Neuerungen speziell für Arbeitnehmer und Verbraucher. Diese betreffen vor allem Maler, Lackierer und Steinmetze, deren Mindestlöhne sich jeweils spürbar erhöhen. Aufpassen sollten hingegen GEZ-Verweigerer, denn erstmals seit fünf Jahren gleichen Einwohnermeldeämter ihre Daten mit denen des Beitragsservice ab. Darüber hinaus tritt am 25. Mai die neue Datenschutzverordnung in Kraft.

Ungelernte Arbeitskräfte, die als Maler, Lackierer oder Steinmetz arbeiten, können sich über eine Erhöhung des Mindestlohns zum 01. Mai auf immerhin 10,60 Euro freuen. Mit einem Gesellenbrief erhalten die Arbeitnehmer sogar 12,40 Euro (Ostdeutschland) beziehungsweise 13,30 Euro (Westdeutschland). Steinmetze erhalten ab Mai bundesweit mindestens 11,40 Euro.

GEZ könnte Rückstände einfordern

Kaum ein Thema ist in Deutschland so umstritten wie die Pflichtbeiträge für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Pauschal zahlen Haushalte seit 2013 genau 17,50 Euro monatlich – unabhängig von der Nutzung der Sender. Aus diesem Grund verweigerten bisher viele Verbraucher die Zahlungen. Das könnte spätestens jetzt zum Problem werden: Denn erstmals seit fünf Jahren gleichen Einwohnermeldeämter ihre Daten mit denen des Beitragsservice ab. Wer in den vergangenen Jahren keinen GEZ-Beitrag gezahlt hat, kann nachträglich zur Kasse gebeten werden.

Datenschutz & Datenkontrolle

Ab dem 25. Mai tritt die ebenfalls viel diskutierte neue Datenschutzverordnung endgültig in Kraft. Zwei Jahre lang hatten Unternehmen Zeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Wie der aktuelle Facebook-Datenskandal zeigt, gelingt das aber selbst Großkonzernen nicht. Das Gesetz soll dazu dienen, die Daten der Bürger besser zu schützen und eben zu verhindern, dass die Informationen von Unternehmen an Dritte weitergegeben werden. Dass es zu größeren Prozessen kommen wird, gilt unter Juristen schon fast als sicher.

Hingegen deutlich mehr Datenkontrolle wird beim Thema Fliegen herrschen. Wer ab Mai ins Ausland fliegt, der gibt noch mehr Daten preis als bisher. Fünf Jahre lang speichert das Bundeskriminalamt zukünftig Informationen wie etwa Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Diese Daten sollen dabei helfen, Kriminelle oder Terroristen schneller identifizieren zu können.

Quelle: Focus

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