DAX knackt 12.000er Marke

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 23.02.2017

Es ist das erste Mal seit April 2015: Der DAX erklimmt die 12.000 Punkte Marke. Auch der IFO-Index zeigt im Hinblick auf die wirtschaftlichen Aussichten wieder mehr Optimismus unter Managern. Antriebe des Aufschwungs sind die positiven Konjunktursignale in Europa, aber auch die Hoffnung einer starken Wirtschaftsentwicklung der USA unter Börsenliebling Trump.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft und an der Börse ist erstaunlich gut. Der Ifo-Index zeigt für Lage und Aussichten der Wirtschaft deutlich mehr Optimismus unter Führungskräften. Auch der DAX zeigt sich dieser Tage von seiner besten Seite. Erstmals seit fast zwei Jahren steigt der Aktienindex über die 12.000 Punkte Marke. Die Gründe für den Anstieg der beiden Kennziffern liegen zum einen in der positiven Konjunkturentwicklung Europas, aber auch in der mit Trump verbundenen Hoffnung auf eine starke amerikanische Wirtschaftsentwicklung.

Höchster Stand seit zwei Jahren

Der Handelsauftakt brachte am Mittwoch gleich ein Rekordhoch. Erstmals markierte der Deutsche Aktienindex mit 12.001 Punkten ein Hoch wie seit April 2015 nicht mehr. Das Plus von 0,3 Prozent wäre wohl ohne die Entwicklungen der Wall Street nicht möglich gewesen. In Amerika sind die Börsen im massiven Aufschwung begriffen und ihre Anleger glauben wieder an eine starke Wirtschaft.

Seit dem Wahlsieg Trumps Ende letzten Jahres sind die Zahlen an den Börsen immer weiter gestiegen. Der zweifelslos umstrittene Präsident gibt den amerikanischen Anlegern mit Steuerversprechungen und entfesselten Märkten wieder Hoffnung auf eine angekurbelte Konjunktur. Vom schwachen Euro und IFO-Index unterstützt, profitieren davon auch Geldanlagen deutscher Anleger.

Euro und Trump treiben an

Die schwache Gemeinschaftswährung puscht deutsche Unternehmen und Exporte. Der IFO-Index unterstützt das Gesamtbild mit unerwartet gutem Geschäftsklima. Von 109,9 auf 111 Punkte gestiegen, zeigen sich auch die Chefetagen optimistisch. Ende letzten Jahres haben die europäischen Märkte ihr Übriges getan. Hunderte Milliarden Anleihen der EZB lockten Investoren und die Gelder kurbelten die Konjunktur der Euro-Zone kräftig an.

Selbst als die Wall Street im neuen Jahr ins Stocken geriet, wurde es auf den Märkten nicht kritisch. Inzwischen hat US-Präsident Trump einige Änderungen auf den Weg gebracht, doch selbst sein Protektionismus machte dem Aufschwung kein Ende. Seit November kann der DAX einen Zuwachs von 14,8 Prozent verzeichnen. Zum 12.390er Rekordhoch von 2015 fehlen jetzt nur noch knappe drei Prozent.

Quellen: Handelsblatt, Spiegel

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