DAX startet vielversprechend ins neue Jahr

Autor: FinanceScout24 - Zuletzt aktualisiert am 05.01.2017

Nachdem die deutsche Börse bereits am ersten Tag des Jahres den höchsten Stand seit August 2015 erreichte und die 11.500 Punkte sogar überschritt, kann der positive Trend am folgenden Tag fortgesetzt werden. Nach Öffnung der englischen, chinesischen und US-amerikanischen Börsen nahm der Handel am zweiten Tag an Fahrt auf. Vor allem der Nebenwerte-Index MDAX und der Kleinwerte-Index SDAX machen Hoffnung auf weiteres Wachstum.

Gegen Mittag schwenkte der DAX zwar zwischenzeitlich wieder leicht zurück, der generelle Jahresbeginn stimmt Anleger aber positiv. Diejenigen, die den Endspurt des vergangenen Jahres verpasst haben, müssen jetzt aufholen. Investoren blickten am Dienstagnachmittag gespannt nach New York und warten auf die Öffnung der dortigen Börse. Sollte der Dow Jones die 20.000-Punkte-Marke knacken, an der er vergangenes Jahr scheiterte, könnte sich das auch positiv auf den DAX auswirken.

Vor allem Aktien von Automobilherstellern sind zum Jahresbeginn gefragt

Die Aktie von VW konnte mit einem Wachstum von 2,6 Prozent erstmals seit dem Dieselskandal wieder die Marke von 140 Punkten knacken. Auch BMW und Daimler starteten mit mehr als einem Prozentpunkt Zuwachs ins neue Jahr und hoffen somit, das schwache vergangene Jahr hinter sich lassen zu können. Nach einem Artikel der FAZ, in welchem Infineon als attraktiver Übernahmekandidat dargestellt wurde, stieg die Aktie des Halbleiterherstellers um über ein Prozent. Auch die deutschen Bankenhäuser konnten sich endlich wieder erholen. So wuchs die Aktie der Deutschen Bank um einen Prozent, die der Commerzbank sogar um mehr als vier Prozent.

Das ist der Ausblick auf 2017

Experten gehen allerdings von einem eher unruhigen Jahr an der Börse aus. Der anstehende Amtsantritt Donald Trumps sowie der Austritt Großbritanniens aus der EU könnten den Börsenkurs stark beeinflussen. Doch die genauen Auswirkungen dieser politischen Entscheidungen sind noch unklar. Ein weiterer Aspekt, der Anlegern zu denken gibt, ist die steigende Inflationsrate. Diese hängt besonders mit den steigenden Preisen für Rohöl und dem guten Arbeitsmarkt zusammen. Der Aktienmarkt könnte deswegen als Möglichkeit der Geldanlage wieder attraktiver werden. Da sich die Inflationsrate dem Tagesgeldzins annähert, wird diese Investitionsmöglichkeit weniger rentabel werden. Sparer müssen also auf alternative Anlagearten zurückgreifen, die sie vor Geldverlust schützen und sich der Inflation anpassen.

Quellen: n-tv, wiwo

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