Diese Änderungen erwarten Autofahrer 2018

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 17.10.2017

Der Jahreswechsel bedeutet meist Gesetzesänderungen in den unterschiedlichsten Bereichen. Im folgenden Jahr müssen sich insbesondere Autofahrer auf verschiedenste Neuerungen einstellen. Über das Jahr 2018 verteilt wird es eine Änderung der zugelassenen Winterreifen geben, die Kfz-Versicherungs-Klassifizierung könnte sich ändern und das Sicherheitssystem eCall wird verpflichtend. Und auch der Abgasskandal wird Konsequenzen nach sich ziehen.

Wer sich als Autofahrer ab Januar noch auf der rechtlich sicheren Seite bewegen möchte, sollte sich dringend mit den anstehenden Gesetzesänderungen auseinandersetzen. Ganz vorne mit dabei sind zugelassene Winterreifen, die ab dem nächsten Jahr stark eingeschränkt werden. Neben der Kfz-Steuer können sich auch die Beiträge für die Kfz-Versicherung für einige Halter ändern. Zudem wird europaweit das Notrufsystem eCall verbindlich eingeführt. Zusätzlich werden Maßnahmen ergriffen, die einen erneuten Abgasskandal verhindern sollen.

Winterreifen: Alpine-Symbol wird Pflicht

Schon zum 1. Januar ändern sich die Regularien zur Winterreifenpflicht. Künftig werden nur noch solche Reifen anerkannt, die über das sogenannte Alpine-Symbol verfügen, das eine Schneeflocke und einen stilisierten Berg zeigt. Ganzjahreszeichen mit M+S-Symbol dagegen genügen nicht mehr. Allerdings bezieht sich diese Regelung zunächst nur auf neuproduzierte Reifen. Solche, die bis einschließlich 31. Dezember 2017 hergestellt wurden, dürfen noch bis 2024 gefahren werden. Außerdem werden ab 2018 nicht nur Fahrer, sondern auch der Halter des Fahrzeugs zur Kasse gebeten, sollten ordnungsgemäße Winterreifen fehlen. Das Bußgeld steigt hierbei von 60 auf 75 Euro.

Höhere Versicherungsbeiträge für jeden siebten Autofahrer

Ab 2018 werden bei der Kfz-Versicherung neue Typ- und Regionalklassen eingeführt, die sich daran orientieren, wie wahrscheinlich ein Schaden an einem spezifischen Modell in einer konkreten Gegend ist. Der Großteil der Autofahrer wird nichts von großen finanziellen Änderungen mitbekommen, circa jeder siebte muss allerdings mit Beitragserhöhungen rechnen. Für diese lohnt es sich, rechtzeitig einen Kfz-Versicherungsvergleich durchzuführen.

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Verpflichtende Endrohrmessungen und angepasste Kfz-Steuer

Ebenfalls schon ab dem 1. Januar werden neue Regularien bei der Abgasuntersuchung Pflicht. Diese sollen vermeiden, dass es noch einmal zu einem Eklat um die Abgaswerte kommen kann. Denn ab 2018 reicht eine manipulierbare On-Board-Diagnose nicht mehr aus, sondern es müssen die tatsächlichen Abgaswerte in Form einer Endrohrmessung erfasst werden.

Ebenfalls mit dem Abgasdebakel in Zusammenhang steht die Neuberechnung der Kfz-Steuer, die im kommenden September greifen soll und für Autos mit neuer Typenzulassung gilt. Da die CO2-Werte hier vielfach nach oben korrigiert werden müssen, dürften die Steuerbeiträge teils um mehrere hundert Prozent steigen. 

Von April an sind alle PKW-Modelle EU-weit außerdem zur Installation des sogenannten eCall-Systems verpflichtet. Diese verständigt bei einem Notfall automatisch die europaweite Notrufnummer 112 und informiert die zuständige Leitstelle über Ort und Zeitpunkt des Unfalls sowie die Anzahl der Passagiere.

Quelle: Autobild.de

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