Diese Lebensversicherungen bringen die besten Renditen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 27.04.2018

Der Map-Report untersucht regelmäßig verschiedenste Versicherungsprodukte. In der aktuellen Studie wurden die Ablaufrenditen von Lebensversicherungen ausgewertet, die im Jahr 2018 entweder eine Kapitalabfindung oder eine entsprechende Rente auszahlen. Am besten schneidet dabei die Öffentliche Braunschweig ab, Verlierer im Vergleich ist Condor.

Bestandskunden können anhand des Map-Reports vergleichen, wie ihre Versicherungsgesellschaft im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet. Doch das VersicherungsJournal, das die Studie publiziert, gibt zu bedenken, dass das Ranking für Neukunden keine wirkliche Aussagekraft habe. Schließlich würden die meisten Versicherungen bei Neuverträgen längst modernere Vorsorgeprodukte anbieten, die verstärkt auf riskantere, dafür aber besser verzinste Wertpapiere wie Aktien setzen.

Im Durchschnitt 3,75 Prozent Rendite

Wer vor 20 Jahren eine klassische Lebensversicherung abgeschlossen hat, die er heute auszahlen lassen kann, kann sich heute glücklich schätzen. Denn im Schnitt erwirtschafteten die Vorsorgeprodukte eine Rendite von stolzen 3,75 Prozent. Auch der durchschnittlich garantierte Zins von 3,07 Prozent liegt deutlich über den Werten, die heute bei neuen Verträgen gewährt werden. Insgesamt hätten so bei jährlich vorschüssigen Einzahlungen von 1.200 Euro – also 24.000 Euro über 20 Jahre – 36.105 Euro erwirtschaftet werden können.

Zu den Spitzenreitern im Ranking gehört die Öffentliche Braunschweiger, deren Lebensversicherungen sogar eine Rendite von 4,30 Prozent einbringen. Auch die WGV und Europa liegen laut Map-Report noch oberhalb der Grenze von vier Prozent. Am unteren Ende der Skala ist hingegen die Condor anzusiedeln, bei der Kunden nur auf einen Gewinn von 3,24 Prozent kommen. Auch die Mecklenburgische (3,24 Prozent) und die LVM (3,29 Prozent) konnten im Report nicht wirklich überzeugen.

Fokus auf modernen Produkten

Das Ergebnis sollten Sparer allerdings nicht missverstehen. Zum einen, weil nur 15 Versicherungen überhaupt Angaben zu ihren Policen machten. Zum anderen gilt die Lebensversicherung im aktuellen Niedrigzinsumfeld als Auslaufmodell. Laut Map-Report würden sich die meisten Versicherungen längst auf moderne Produkte fokussieren, die ganz ohne Mindestverzinsung auskommen. Vielmehr würden die Policen mittlerweile auch riskantere Anlageprodukte wie etwa Aktien einbeziehen, um ansprechende Renditen zu erwirtschaften.

Quelle: WirtschaftsWoche

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