Studie rund um digitale Daten in Versicherungen

Zuletzt aktualisiert am 11.06.2019

Eine repräsentative Befragung von Versicherten zeigte jetzt, dass digitale Prozesse in der Versicherung größtenteils angenommen werden. Im Fokus der Umfrage standen die reine Online-Versicherung, der Einzug von Robotern ins Versicherungsgeschäft sowie die Verwendung und Speicherung persönlicher Daten.

Durchgeführt von Adcubum, einem der Kranken- und Unfallversicherungsmarktführer aus der Schweiz, wurden im Rahmen der Studie 1.068 Bundesbürger repräsentativ befragt.

Mehr maschinelle Abläufe sollen Vorteile bringen

69 Prozent der Befragten gaben in der Studie an, dass sie sich vorstellen könnten, eine Versicherung komplett online abzuschließen. Von diesen Personen würden 80 Prozent den Abschluss der Kfz-Versicherung, 75 Prozent den Abschluss der Haftpflichtversicherung und 71 Prozent den Abschluss der Hausratversicherung online vornehmen. 14 Prozent aller Befragten würden immerhin bezüglich einer Schadensregulierung oder der Änderung persönlicher Daten online agieren, während 7 Prozent Informationszwecke ohne persönliche Daten online in Anspruch nehmen würden.

10 Prozent der Befragten lehnten die Online-Kommunikation mit der Versicherung allerdings komplett ab. Niedrigere Prämien für die Versicherung erhoffen sich 80 Prozent der Versicherten durch den vermehrten Einsatz von Robotern und Maschinen.

Ein weiterer Vorteil dieser Modernisierungen sollte 70 Prozent der Befragten nach eine schnellere Geschwindigkeit bei Prozessen wie dem Versicherungsabschluss und einer Schadensregulierung sein, 63 Prozent erwarten indes eine höhere Objektivität im Schadensfall.

Prämien bei Bereitstellung von Daten

Das persönliche Kundendaten (digital) gespeichert werden, ist für viele Versicherte mittlerweile normal geworden. 63 Prozent räumten ein, dass sie sich an diese Tatsache bereits gewöhnt hätten. Doch erscheint vor allem der Ort der Speicherung wichtig; so hatten 65 Prozent der Befragten dann ein eher gutes Gefühl, wenn sich die Rechenzentren der Versicherung in Deutschland befinden.

Im Gegenzug für die Bereitstellung von persönlichen Daten wünschten sich viele Befragte eine Gegenleistung durch die Versicherung; immerhin profitiert diese von Daten rund um den Standort oder das persönliche Fitness-Profil. So befürworteten 23 Prozent der Versicherten eindeutig eine niedrigere Prämie, während 39 Prozent dieser Aussage immerhin mit „trifft eher zu“ zustimmten.

Die Studie, die durch Adcubum unter dem Titel „Digitale Versicherung 2019“ durchgeführt wurde, befragte insgesamt 1.068 Bundesbürger hinsichtlich der Digitalisierung im Versicherungsbereich.

Quelle: it-finanzmagazin.de

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