E-Auto Versicherung - Das muss beachtet werden

Zuletzt aktualisiert am 25.07.2019

E-Autos rollen vermehrt über unsere Straßen. Doch wie sind sie am besten versichert? Wie bei allen Fahrzeugen ist die Kfz-Haftpflichtversicherung wichtig. Bei Neuwagen kommt außerdem eine Vollkaskoversicherung für Schäden am eigenen PKW in Frage.

Die Versicherungsgesellschaften setzen dabei weniger auf besondere Tarife, sondern vermehrt auf Spezialleistungen und Boni. Trotzdem muss der Umstieg auf ein E-Auto keine Preisersparnis bedeuten; Typ- und Regionalklasse des Wagens entscheiden über den Beitrag mit.

Mittlerweile über 83.000 E-Autos

Alternative Antriebe für PKW liegen im Trend. Allein die Anzahl der neu zugelassenen Elektronikfahrzeuge ist im Jahr 2018 deutlich angestiegen. Deutschlandweit konnte ein Plus von 55 Prozent vermerkt werden. Während noch im Jahr 2012 nur knapp 12.000 Stromfahrzeuge angemeldet waren, sind es zum 1. Januar des jetzigen Jahres ganze 83.175 elektrisch betriebene PKW.

Dass diese für den Einsatz auf den Straßen korrekt versichert sein müssen, versteht sich von selbst. Doch welche Versicherungen müssen sein? Wie bei allen Autos ist die Kfz-Haftpflichtversicherung für E-Autos essentiell, um selbst verursachte Schäden an Dritten auszugleichen. Keine Pflicht, aber aufgrund der Neuanschaffung von E-Wagen dennoch häufig im Einsatz ist die Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung, die Schäden am eigenen Fahrzeug abdeckt.

Experten raten: Im Versicherungsschutz sollte auf jeden Fall eine Rundum-Versicherung für den Akku enthalten sein – die beispielsweise auch bei Anwendungsfehlern für Schäden aufkommt. Außerdem ist ein Schutz gegen Brandschäden sinnvoll.

Keine Spezialtarife

Einen speziellen Tarif für elektronisch betriebene Fahrzeuge gibt es allerdings nicht. Wie auch beim herkömmlichen PKW spielen Aspekte wie Regionalklasse, Typklasse des Wagens und Schadenfreiheitsklasse des Versicherten eine Rolle für den Versicherungsbeitrag.

Dieser ist auch pauschal bei E-Autos nicht geringer: Es gibt sicherlich so manchen, konventionell betriebenen Wagen, der mit dem Beitrag für die Stromer mithalten kann. Trotzdem lassen es sich die Versicherungen nicht nehmen, mit besonderen Zusatzleistungen für E-Autos zu locken.

Beispielsweise ist dann der Diebstahl des Ladekabels für den Wagen oder ein Überspannungsschaden der Batterie mitversichert. Auch Vergünstigungen von bis zu 20 Prozent je nach Versicherung sind möglich, wenn der versicherte Wagen elektronisch betrieben wird.

Quelle: morgenpost.de

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