Elektroquote: EU erarbeitet Strategie für Auto-Batterien

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 13.10.2017

Der Markt für Elektroautos entwickelt sich zurzeit schleppend. In Folge dessen arbeitet die EU auf Hochtouren daran, den Verbrauchern mehr Kaufargumente zu bieten. Dies soll dadurch erreicht werden, dass mehr wertvolle Batterien für Elektroautos in Europa und besonders in Deutschland produziert werden. Bisher ist der chinesische Markt den Europäern hier um einiges voraus. Dafür entwickelt die EU-Kommission gerade mit den Größen der Auto-, Chemie- und Technologieindustrie Pläne, die den Vorgang beschleunigen sollen. Auch eine Elektroquote steht im Raum.

Um die Entwicklung von guten und bezahlbaren Elektroautos zu beschleunigen, kommt in Brüssel zurzeit der „Batteriegipfel“ zusammen. Die Verantwortlichen fordern, dass auch wegen des Drucks der Politik in den nächsten Jahren mehr Elektroautos verkauft werden. Um den Markt nicht vollständig den führenden Wettbewerbern aus China zu überlassen, müssen die europäischen Hersteller nun handeln. Neben einer besseren Umweltbilanz erhoffen sich die Experten auch einen großen neuen Markt für Batterien, dank welchem zukünftig neue Arbeitsplätze entstehen könnten.

EU möchte Schadstoffausstoß verringern

In China wurde vor kurzem eine Quote für Elektroautos beschlossen. Hier müssen ab 2019 zehn Prozent aller abgesetzten Fahrzeuge elektrisch betrieben werden. Ähnliche Schritte werden in der EU und in Deutschland noch diskutiert. Bisher steht aber fest, dass der CO2-Ausstoß bis 2021 gesenkt werden soll. Ab dann darf ein Auto durchschnittlich nur noch vier Liter Benzin auf 100 Kilometern verbrennen.

Weitere Pläne sehen vor, dass der Schadstoff-Ausstoß um weitere 35 Prozent gesenkt werden soll. Die EU kann dabei neben der Bundesregierung eine wichtige Rolle spielen und möchte deswegen Geld investieren. 800 Millionen Euro sollen dafür in neu gebaute Ladepunkte fließen, 200 Millionen in neue Batterien.

Elektroquote steht noch immer zur Debatte

Einige Informationen besagen, dass die EU ab 2030 eine feste Elektroquote wie in China plant. Angeblich sollen bis dahin 15 Prozent aller Neuwagen elektrisch oder auf andere Weise emissionsfrei betrieben werden.

Offizielle Bestätigungen stehen dazu noch aus. Laut dem EU-Kommissar für die Energieunion gehen Studien aber davon aus, dass bereits ab 2025 ein Viertel aller Fahrzeuge elektrisch betrieben sein wird.

Quellen: SPIEGEL, Manager Magazin

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