Änderungen im Juni: Mehr Fahrverbote, dafür kommen die E-Scooter

Zuletzt aktualisiert am 01.06.2019

Dieselfahrverbote schlagen auch im Juni 2019 wieder zu. Diesmal ist vor allem die Hauptstadt Berlin betroffen, aber auch Teile von Gelsenkirchen und Essen stehen auf der Liste. Erstmals hat es außerdem ein Autobahnabschnitt darauf geschafft.

Mit der Freigabe deutscher Straßen für E-Roller ab 15. Juni soll aber eine echte Alternative für den Stadtverkehr warten. Die Tretroller sollen die Stadt umweltfreundlicher und sauberer gestalten. Entgegen der Planung dürfen sie aber nicht auf Gehwegen fahren.

Dieselfahrverbote treffen die Hauptstadt

Noch mehr Dieselfahrverbote kommen im Juni auf die Verbraucher zu. Besonders betroffen ist dieses Mal Berlin mit 15 Straßenabschnitten, 100 weitere Straßen der Hauptstadt werden aktuell überprüft. Verbannt werden hier alle Dieselautos der Abgasnormen 1 bis 5 – entgegen der eigentlichen Planung, dass Euronorm 5 erst im späteren Verlauf des Jahres 2019 betroffen sein sollte. Die in der Prüfung befindlichen Straßen könnten aber um ein Fahrverbot herumkommen, wenn Alternativen wie eine Tempo-30-Zone für eine Einhaltung der Grenzwerte sorgen würden. Immerhin gilt, dass bei Nichteinhaltung der Grenzwerte durch andere Maßnahmen Fahrverbote die einzige Option für Innenstädte sind. Neben Berlin sind auch Fahrverbote in Teilen von Essen, Gelsenkirchen und auf Teilen der A40 vorgesehen. Erstmals befindet sich damit eine Autobahn auf der Liste.

E-Scooter als Alternative zum Dieselfahrzeug?

Eine mögliche Alternative wartet aber schon: Immerhin soll ab 15. Juni der Weg für E-Scooter in Deutschland frei sein. Zu diesem Termin tritt die sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung in Kraft. Diese sieht vor, dass elektronische Tretroller auf den deutschen Straßen fahren dürfen – nicht aber auf den Gehwegen. Selbst langsam fahrende Modelle mit einer Maximalgeschwindigkeit von 12 km/h müssen Gehwege meiden. Dafür sorgte ein scharfer Widerspruch seitens der Länder. Die meisten Tretroller schaffen 20 Kilometer pro Stunde und sollen für urbane Räume eine umweltfreundliche Alternative zu anderen Fahrzeugen darstellen. Vor allem in Hinblick auf die Sauberkeit der Stadt erhoffen sich die Länder eine Besserung durch den Umstieg auf die umweltschonenden E-Scooter. Für weite Strecken werden sie aber bei ihrer geringen Höchstgeschwindigkeit wohl kaum in Frage kommen.

Quelle: focus.de

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