GDV: Zahl der Autodiebstähle 2015 gestiegen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 14.10.2016

Laut Kfz-Diebstahlstatistik des GDV gab es 2015 mehr Autodiebstähle als im Vorjahr. Besonders für Besitzer teurer Autos und Einwohner von Großstädten empfehlen sich Maßnahmen für besseren Diebstahlschutz. Den die Statistik zeigt, dass sich diese Autobesitzer größere Sorgen um ihr Fahrzeug machen müssen.

Im Jahr 2015 ereigneten sich 18.659 Autodiebstähle von kaskoversicherten Fahrzeugen. Das teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in seiner Kfz-Diebstahlstatistik mit. Gegenüber 2014 kam es zu einem Anstieg um rund vier Prozent. Zudem ist die durchschnittlich gezahlte Entschädigung pro Diebstahl um elf Prozent auf 15.611 Euro gestiegen und hat damit ein Rekordhoch erreicht.

Autodiebstähle: Gefahr in Großstädten besonders hoch

Besonders die Besitzer von teuren SUVs sollten auf Diebstahlschutz achten: Die Statistik zeigt, dass Land Rover mit einer Diebstahlrate von 5,2 pro 1.000 kaskoversicherter Fahrzeuge bei Kriminellen sehr beliebt sind. Hohe Raten erreichten auch die Marken Jaguar (1,7), Audi (1,3), Porsche (1,2) und BMW (1,0). Die Zahl der Autodiebstähle ist in Großstädten besonders hoch: In Berlin wurden insgesamt über 3.200 Autos gestohlen, was einer Rate von 3,5 entspricht. Auch in Hamburg (1,8) und Hannover (1,6) verzeichnete der GDV hohe Diebstahlraten. Dagegen war die Rate in Bayern mit einem Wert von 0,1 am niedrigsten und lag deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 0,5. Die Statistik des GDV erfasst nur kaskoversicherte Pkw, doch auch das Bundeskriminalamt (BKA) verzeichnete in seinem Lagebericht zur Kfz-Kriminalität für 2015 einen Anstieg der Autodiebstähle.

GDV gibt Hinweise zum Diebstahlschutz

Wer über eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung verfügt, wird im Fall eines Autodiebstahls von seiner Versicherung entschädigt. Dies wirkt sich nicht negativ auf den Schadenfreiheitsrabatt aus. Der GDV gibt Kfz-Besitzern auch Hinweise für einen besseren Diebstahlschutz: So rät der Verband zum Beispiel, möglichst sichere Parkplätze zu wählen und auch bei einer kurzen Abwesenheit immer die Scheiben zu komplett schließen und das Fahrzeug zur verriegeln. Außerdem sollten Autofahrer keine Originalpapiere oder Zweitschlüssel im Wagen aufbewahren. 

Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

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