Gestiegene Einbruchszahlen lassen Sicherheitsangebote boomen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 18.01.2017

Die Sicherheit der eigenen vier Wände stellt auf der Messe „Bau 2017“ einen der stärksten Trend-Märkte dar. Gestiegene Einbruchzahlen und die wachsende Angst der Hausbesitzer machen professionelle Sicherheitstechniken zum Bestseller. Beim Aufrüsten der „inneren Sicherheit“ reichen die Maßnahmen von kleinen Gadgets bis zur smarten Technik.

Der Trend geht zur Aufrüstung -  Deutschlands Hausbesitzer sichern ihr Heim immer häufiger gegen potenzielle Eindringlinge. Versicherer verzeichnen sowohl bei der Anzahl der Delikte als auch den Schadensausmaßen den höchsten Stand seit Jahren. Angesichts dessen geht auch das Angebot für Sicherheitstechniken inzwischen weit über Bewegungsmelder und einfache Alarmsysteme hinaus. Auf Messen wie der „Bau 2017“ zeichnet sich ein klarer Trend für professionellen Einbruchschutz ab.

Mit smarter Technik zu mehr Sicherheit

In München verdeutlichte die Messe „Bau 2017“ die Bedeutung von Sicherheitstechniken in Eigenheimen. Die Entwicklung der Kriminalstatistiken verunsichert viele Deutsche und fördert die Verbreitung von Technologien und Versicherungen zur Sicherung gegen Einbrüche und Vandalismus im privaten Gebrauch. Zu den beliebtesten Systemen gehören sicherheits-technische Trends von der Videoüberwachung bis zu Zutritts-Konzepten mit Fingerscannern und „smart home“ Kopplung an mobile Endgeräte. Das Schlusslicht bilden analoge Anlagen mit klassischen Meldesystemen. 

Mit dem Handy lassen sich heute nicht mehr nur Lichter und Heizungen im Haus steuern, sondern auch Besucher vor der Tür kontrollieren. Die High-Tech-Möglichkeiten verkaufen sich und die Deutschen wären bereit dafür einen Kredit aufzunehmen, doch raten Versicherungen und Polizei immer noch zu mechanischen Sicherungen. Einbruchssicherere Fenster und Türen sowie zusätzliche Schlösser bieten ebenso großen Schutz wie hochtechnisierte Sicherheitsgadgets und verhindern Einbrüche schlicht durch den Zeitfaktor. Können Eindringlinge nicht in kürzester Zeit in ein Haus gelangen, suchen viele das Weite.

Mit wenigen Griffen absichern

Nicht überall in Deutschland verzeichnet die Statistik gleichhohe Raten von Einbrüchen. In Nordrhein-Westfalen oder Norddeutschland liegt die durchschnittliche Fallrate weit höher als in Bayern oder Mitteldeutschland. Doch überall können Einbrüche mit wenigen Handgriffen verhindert werden. Der Trend zu mehr Sicherheit profitiert von staatlichen Hilfen. Zudem fördert die öffentliche Kfw-Bank Techniken mit bis zu 1.500 Euro hohen Zuschüssen. Eigenheim-Besitzer können aktiv werden und mit entsprechenden Hausratsversicherungen sowie Schutzmaßnahmen ihr Hab und Gut sichern. Dabei kann die Montage von Einbruchshemmern ebenso wirksam sein wie teure elektronische Schutzmechanismen.

Quellen: Handelsblatt, Wirtschafts Woche

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