GfK: Konsumklimaindex im März mit leichtem Anstieg

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 03.03.2016

Im Auftrag der EU-Kommission erhebt die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) monatlich einen Konsumklimaindex. Die Studie "GfK-Konsumklima MAXX" beruht auf etwa 2.000 Verbraucherinterviews und wird bereits seit 1980 durchgeführt. Für den März 2016 gehen die Autoren der Studie dabei von einem steigenden Index aus. Mögliche Gründe dafür gibt es einige.

Die Autoren der GfK-Konsumklimastudie gehen für März 2016 von einem Anstieg des Konsumklimaindexes auf 9,5 Punkte aus. Noch im Februar lag der Gesamtindikator bei 9,4 Zählern.

Anschaffungsneigung beeinflusst Konsumklimaindex positiv

Somit würde der Konsumklimaindex im Jahr 2016 erstmals leicht ansteigen. Ein wichtiger Grund hierfür ist laut den Autoren der Studie die ungebrochene Konsumbereitschaft der Verbraucher in Deutschland. Der zugehörige Indikator für die Anschaffungsneigung lag im Februar bei 52,7 Punkten und somit genau gleich hoch wie im Januar. Dieser überaus hohe Wert konnte somit bestätigt werden.

Der Grund für die hohe Anschaffungsneigung liegt laut den Verfassern der Studie auch in der stabilen Beschäftigungslage in Deutschland. Konsequenz: Die Beschäftigten sorgen sich weniger um ihre Arbeitsplätze und haben entsprechend eine hohe Planungssicherheit, die wiederum größere Ausgaben und Anschaffungen wahrscheinlicher macht.

Höhere Einkommen als Grund für positives Konsumklima

Die positive Entwicklung des Konsumklimaindexes liegt laut den Autoren der Studie zusätzlich auch an der Erwartung eines höheren Einkommens vieler Verbraucher. Der Indikator der Einkommenserwartung legte im Februar mit 9,5 Punkten spürbar zu. Somit liegt er aktuell bei 56,7 Punkten – der höchste Wert seit Juli 2015, als er bei 58,6 lag.

Die Verfasser der Studie gehen in diesem Zusammenhang davon aus, dass sich die Forderungen der Gewerkschaften in der kommenden Tarifrunde in einem Bereich um 5 Prozent bewegen werden. Zudem sollen die verfügbaren Einkommen der Privathaushalte in Deutschland im Jahr 2016 nach den Prognosen um rund 3 Prozent zunehmen. Eine zusätzlich eher niedrige Inflation soll zudem dazu führen, dass die Verbraucher tatsächlich mehr Geld auf ihrem Girokonto zur Verfügung haben werden.

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