Goldpreisentwicklung verunsichert Anleger

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 11.03.2015

Gold gilt nicht umsonst als Krisenmetall: Der Goldpreis steigt in der Regel, sobald sich eine Krise anbahnt, infolge derer andere Geldanlagen an Wert verlieren könnten. Nach einem rasanten Preisanstieg zu Beginn des Jahres ist der Goldpreis jedoch wieder gefallen. Anleger fragen sich nun, ob diese launische Goldpreisentwicklung Anlass zur Sorge gibt.

Während das Weltgeschehen wegen des Ukraine-Konflikts, der Griechenland-Krise sowie der Terrorgefahr in Europa für einen turbulenten Start in das Jahr 2015 gesorgt hat, hat die Goldpreisentwicklung kurzzeitig davon profitiert. Der Goldpreis kletterte vorübergehend über die Marke von 1.300 US-Dollar je Feinunze. Kurz darauf fiel der Wert für 31 Gramm Gold jedoch zurück auf 1.200 US-Dollar, berichtet  die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ)

 

Wie steht es um die Goldpreisentwicklung im Laufe des Jahres 2015?

Solche Schwankungen innerhalb kürzester Zeit verunsichern viele willige Anleger: Sie stehen vor der Frage, ob sie in Gold investieren sollten oder nicht. Fest steht: Auch viele Finanzexperten haben nicht mit derartigen Schwankungen beim Goldpreis gerechnet – dennoch bleibt der Großteil bei der Beurteilung von Gold optimistisch. Einige Fachleute können sich sogar einen Goldpreis von mehr als 2.000 US-Dollar je Feinunze in naher Zukunft vorstellen. Andere wiederum vertreten eine weniger optimistische Meinung und rechnen damit, dass der Goldpreis die Marke von 1.000 US-Dollar je Feinunze unterschreiten könnte. Die meisten Analysten hingegen scheinen Ruhe bewahren zu wollen: Sie vertreten keine Extrempositionen, sondern rechnen bis zum Jahresende mit einem leichten Plus.

 

Bieten Schwankungen beim Goldpreis Chancen für Anleger?

Wie sich die Goldpreisentwicklung weiter verhalten wird, lässt sich kaum voraussagen. Eine klare Antwort scheint es also aktuell nicht zu geben, wenn es um die Entscheidung für oder gegen eine Anlage in Gold geht. Wer eine langfristigste Geldanlage plant, der ist gut beraten, nicht zu stark auf das Edelmetall zu setzen. Gold in einem begrenzten Umfang in das eigene Depot aufzunehmen, kann jedoch eine Möglichkeit zur Risikostreuung sein. 

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