Gratis oder günstig: Worauf es bei beliebten Girokonten ankommt

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 05.09.2018

Maximal 60 Euro im Jahr sind für ein reines Online-Girokonto in Ordnung – zu diesem Schluss kommt die Stiftung Warentest in einem aktuellen Vergleich verschiedener Konten. Teurere Giro-Modelle zahlen sich für den Kunden in der Regel nicht aus; zumal es immer noch attraktive, vollkommen kostenlose Optionen für das Online-Banking gibt.

Die günstigste Art, ein eigenes Konto zu führen, ist auch im Jahr 2018 der Betrieb eines reinen Online-Kontos. Deshalb nahm die Stiftung Warentest in einem Langzeittest verschiedene Modelle unter die Lupe. Das Ergebnis: 60 Euro Gebühren im Jahr sind für den Kontoinhaber die tolerierbare Obergrenze. Die Gebühren umfassen dabei nicht nur die Kosten für Kontoein- und -ausgänge, sondern auch beispielsweise für die Girocard selbst. Doch nicht nur Kunden des Online-Banking finden bei der aktuell breiten Auswahl rasch ein Konto, das diesen Anspruch erfüllt. Selbst im Bereich der Banken mit klassischem Filialgeschäft kann der Betrag von einigen Institutionen unterboten werden. Grund genug für Kunden, die mehr bezahlen, verschiedene Konten miteinander zu vergleichen und einen Wechsel anzustreben.

Kontowechsel lohnt sich schnell; auch innerhalb der Bank

Die Gebühren für die eigene Kontonutzung zu senken, bedarf oft nur weniger Änderungen. Beispielsweise können Kontoinhaber von wenig genutzten Premiumkonten auf ein Basiskonto derselben Bank wechseln. Auch die Bankkunden mit einem günstigen, aber in Sachen Ersparnis noch zu toppenden Girokonto sollten über einen Kontotausch nachdenken und diesen konkret bei der Bank erfragen. Wenn kein Wechsel innerhalb der Bank möglich ist, steht ein Vergleich an – beispielsweise mit Blick auf die Ergebnisse der Stiftung Warentest. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, Girokonten binnen Sekunden miteinander zu vergleichen.

Vorsicht vor versteckten Gebühren

Bei der Wahl eines (neuen) Kontos ist Achtsamkeit wichtig – und das Kleingedruckte sollte unbedingt gelesen werden. Denn: Nicht alles, was als „kostenlos“ beworben wird, ist es auch. So können manche Konten an sich kostenfrei sein, doch fallen beispielsweise Gebühren für die Girokarte an. Auch können verschiedene Möglichkeiten, eine TAN für Überweisungen zu generieren, kostenpflichtig sein – und sich hinter dem viel beworbenen Gratiskonto gut verstecken. Diese und ähnliche potenzielle „Gebührenfallen“ sollten vor der Einrichtung eines Girokontos vom Kontoinhaber unbedingt geprüft und gegebenenfalls beim Preisvergleich berücksichtigt werden.

Quelle: test.de

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