Günstige Kfz-Versicherung: So klappt‘s auch für Fahranfänger

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 17.09.2018

Fahranfänger müssen auf dem Weg zur Mobilität oft tief in die Tasche greifen – neben den Kosten für Führerschein, erstes Auto, Sprit und Steuern kommt der Jahresbeitrag für die Kfz-Versicherung hinzu. Dieser schlägt bei Anfängern besonders zu Buche, denn die automatische Einteilung in die höchste Schadenfreiheitsklasse hat höhere Beiträge zur Folge. Mit einigen Tricks lässt sich trotzdem etwas Geld einsparen.

Die Schadenfreiheitsklasse bestimmt, wie hoch die Beiträge für die Kfz-Versicherung ausfallen. Mit jedem unfallfreien Jahr wird ein Fahrzeugführer in die nächsthöhere Klasse eingestuft; die Folge sind sinkende Versicherungsbeiträge. Davon haben Fahranfänger aber nichts. Sie werden aufgrund der fehlenden Erfahrung automatisch in die teuerste Stufe, die Schadenfreiheitsklasse SF0, eingestuft.

Gute Vorbereitung spart Gebühren

Es gibt aber verschiedene Optionen für Fahranfänger, bei den Beiträgen zu sparen. Eine kann sein, den Führerschein möglichst früh zu machen – aber erst später ein eigenes Auto zu kaufen. Eine andere ist begleitetes Fahren, das sich ebenso wie ein frühes Fahrsicherheitstraining bei vielen Versicherungen positiv auf die Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse auswirkt.

Hier lohnt sich für Fahranfänger eine gute Planung von Anfang an. Alternativ kann die Familienversicherung der Eltern in Anspruch genommen werden. Fahranfänger in Familien, in denen bereits ein oder mehrere Kfz mit guter Einstufung versichert sind, haben gute Chancen, dass auf die „Anfänger-Strafzuschläge“ verzichtet wird. Im Gegenteil: Manche Versicherungen belohnen Familien mit gut eingestuften Fahrzeugen durch Sonderkonditionen bei weiteren Anmeldungen. Ist die Familienversicherung keine Option, kann der Wagen des Fahranfängers auch als Zweitwagen versichert werden.

Achtung bei Zweitwagenversicherungen:

Achten Sie darauf, dass junge Fahrer unter 24 Jahren nicht von vornherein für diese Möglichkeit ausgeschlossen sind. Das variiert je nach Versicherungsgesellschaft.

Tarif hängt oft von Fahrzeug ab

Auch das Fahrzeug selbst beeinflusst die Höhe des Versicherungsbeitrags von Fahranfängern. So sind die Gebühren für Motorroller oder typische „Rentner-Fahrzeuge“ niedriger als für Sportwagen mit vielen Pferdestärken. Wer sich für ein Fahrzeug mit nur 10 PS entscheidet, zahlt als Fahranfänger etwa 150 Euro jährlich für die Versicherung. Auch ältere Autos kommen in Frage: In die Jahre gekommene Gebrauchtwagen können in der Regel auf die eine oder andere Zusatzleistung durch die Kfz-Versicherung verzichten, die für einen Neuwagen essentiell wäre. Dadurch wird der Betrag so gering wie möglich gehalten.

Quelle: stern.de

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