Gute Stimmung an der Börse

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 11.01.2017

Der deutsche Aktienindex schloss vergangene Woche mit seinem bisherigen Jahreshoch und einem wöchentlichen Wachstum von einem Prozent. Zu Beginn der zweiten Woche des Jahres blicken Anleger vor allem über den Atlantik: Der Dow Jones kratzte Ende letzter Woche an der noch nie erreichten Marke von 20.000 Punkten, schloss aber trotzdem mit einem Allzeithoch. Diverse Äußerungen des amtierenden Präsidenten Donald Trump sorgten für Ausschläge.

Eine Regel an der Börse ist, dass eine starke erste Woche ein Zeichen für einen starken Monat ist - und ein starker Januar ist ein Indikator für ein erfolgreiches Börsenjahr. Deswegen sind Anleger für ihre Geldanlagen optimistisch und bauen auf weitere Gewinne im kommenden Jahr. Schon in der letzten Woche hofften die Dax-Anleger, dass der Dow Jones die Marke von 20.000 Punkten knackt. Da dies nicht gelang, schwächte der Kurs vorerst wieder ab, nachdem das Hoffen der Anleger dem Dax zu einem kräftigen Start verhalf.

USA im Visier der Anleger

Experten aus Nordamerika warten auf die Einzelhandelsdaten, welche ein Indikator für die konjunkturelle Entwicklung in den Vereinigten Staaten sein sollen. Es wird ein Zuwachs von 0,4 Prozent bis 0,7 Prozent erwartet. Ein weiterer Faktor, der die Börse in den USA und Deutschland beeinflusste, waren die Äußerungen Donald Trumps via Twitter. Der designierte Präsident drohte beispielsweise dem Autohersteller Toyota mit Strafzöllen, falls dieser Fahrzeuge für die USA in Mexiko produzieren ließe. In Folge dessen sackte die Aktie ab und zog Volkswagen und Nissan ebenfalls mit nach unten. Auch der amerikanische Autohersteller Ford gab bekannt, dass er ein geplantes Werk in Mexiko nicht bauen werde.

Die deutschen Automarken Volkswagen, BMW und Daimler verfolgen derzeit ähnliche Pläne wie Toyota - sie stecken Milliarden in mexikanische Fertigungswerke. Sollte Trump seine Strafzolldrohungen wahrmachen, könnte dies die Hersteller in eine Bredouille bringen.

Wichtige Zahlen werden in der kommenden Zeit erwartet

Einige große Industriebetriebe werden in der laufenden Woche ihre Geschäftszahlen vorlegen. Außerdem öffnen die Banken JPMorgan und Wells Fargo ihre Bücher. Die Notenbank Federal Reserve (Fed) wird versuchen, auf das geplante Konjunkturprogramm Trumps zu reagieren.

Quellen: Welt.de, n-tv

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