Jugendliche sparen mehr

Zuletzt aktualisiert am 12.08.2019

Rund 482 Euro im Monat und rund 85 Prozent regelmäßige Sparer: Das betrifft die Gruppe von 14- bis 25-Jährigen, wie eine Online-Umfrage der Deutschen Bank jetzt ermittelte. Dafür wurden 1.000 Personen befragt.

Allerdings dürfte der Faktor, dass sich auch Berufstätige unter den Befragten befanden, die Summe der monatlichen Ersparnisse etwas in die Höhe getrieben haben. Auffällig ist außerdem, dass junge Männer mehr sparen als junge Frauen – und auch bei der Anlageform mehr riskieren.

Sparquote beträgt 29 Prozent

Sparen ist trotz Niedrigzinsen noch angesagt – auch und ganz besonders bei der Altersgruppe 14 bis 25. Im Schnitt stehen diesen Personen rund 482 Euro pro Monat zur Verfügung. Davon wird laut aktueller Umfrage ein beträchtlicher Anteil gespart: Der Durchschnitt liegt bei 141 Euro monatlich. Eine Summe, die sich sehen lassen kann, und eine Sparquote von 29 Prozent.

Was bei der Befragung ebenfalls ins Auge sticht: Junge Männer sparen mehr. Ihre Rücklagen belaufen sich auf durchschnittlich 159 Euro pro Monat, während gleichaltrige Frauen auf 124 Euro kommen. Trotz der Unterschiede können sich die Spareinlagen aber sehen lassen. Ganze 85 Prozent der Befragten gaben an, regelmäßig etwas zurückzulegen. Das sind noch einmal vier Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Auch Berufstätige befragt

Und wohin gehen die Ersparnisse? 64 Prozent setzen auf ein Sparbuch oder haben einen klassischen Sparplan. Weniger beliebt sind unter den Jugendlichen die Bausparverträge, Tagesgeldkonten und Aktien. Letztere sind außerdem eher bei jungen Männern vertreten, die sich risikofreudiger in der Anlage zeigen als Frauen.

Die Lebensversicherung und die Riester-Rente bilden mit vier bzw. fünf Prozent das Schlusslicht. Die Ergebnisse beruhen auf einer Online-Umfrage, welche die Deutsche Bank zwischen Ende Juni und Anfang Juli 2019 durchführte. Befragt wurden über 1.000 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren.

Allerdings waren nicht nur Schüler und Studenten, sondern auch Auszubildende und bereits voll berufstätige Personen unter den Umfrageteilnehmern, weshalb der durchschnittliche Sparbetrag im Vergleich relativ hoch ausfallen dürfte. Trotzdem fällt auf: Durchschnittliche deutsche Privathaushalte legen im Vergleich dazu weniger zurück. Ihre Sparquote ist fast dreimal niedriger als jene der beleuchteten Personengruppe.

Quelle: faz.net

Spartipps und News:

Newsletter abonnieren & gratis PDF erhalten

Durch die Nutzung von FinanceScout24 stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.