Kontaktloses Bezahlen jetzt auch bei Volks- und Raiffeisenbanken

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 17.08.2018

Schon 2017 legten die Postbank und die Deutsche Bank vor, im Juni und Juli folgten Google sowie die Sparkassen: Ab sofort können Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken mobil mit ihrem Smartphone bezahlen. Das gilt allerdings nur für Android-Nutzer, Apple Pay ist in Deutschland noch nicht gestartet. Wer sich die Bezahl-App aus dem Android-Shop herunterlädt, kann binnen weniger Minuten direkt den ersten Bezahlvorgang abwickeln.

Beim kontaktlosen Bezahlen benötigen Bankkunden keine EC- oder Kreditkarte mehr. Über das Smartphone kann problemlos in allen Akzeptanzstellen bezahlt werden. Derzeit bieten so gut wie alle Supermärkte das mobile Bezahlen an, auch in den meisten Kaufhäusern und größeren Modeketten ist die Bezahlmethode bereits Standard. Sicherheit wird dabei über das sogenannte NFC gewährleistet.

Beträge bis 25 Euro ohne PIN bezahlen

Smartphone aus der Tasche holen, die Rückseite ans Kassenterminal halten und schon ist der Einkauf bezahlt. Rund 85 Prozent der Genossenschaftsbanken bieten diesen Service seit dem 13.08. an, der Rest komme laut dem Bundesverband Deutscher Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2019 hinzu. Für das kontaktlose Bezahlen ist nur dann eine PIN-Eingabe erforderlich, wenn der Betrag einen Wert von 25 Euro übersteigt. Erst bei höheren Summen ist die Eingabe der persönlichen PIN zur Absicherung notwendig. Wer die Möglichkeit nutzen möchte, der benötigt die VR-Banking-App. Hier wird das eigene Girokonto hinterlegt, sodass die Anwendung direkte Abbuchungen vom Konto vornehmen kann. Bisher ist das kontaktlose Bezahlen jedoch nur für Android-Nutzer möglich, weil es zwischen Apple und den deutschen Banken Unstimmigkeiten bezüglich der Vergütung gab. Jedoch soll auch Apple Pay noch dieses Jahr an den Start gehen, welche Banken hieran teilnehmen, ist aber noch unklar.

NFC sorgt für Sicherheit

Die Datenübertragung zwischen Kassenterminal und Smartphone funktioniert per „Near Field Communication“ (Nahfeldkommunikation). Die NFC-Technologie kann Daten nur über sehr kurze Distanzen übertragen, sodass sie nicht aus der Ferne von Dritten ausgelesen werden können.

Quellen: ZDF, BR

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