Maklerverband IVD: Mietpreise steigen langsamer

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 27.09.2015

Die Mietpreise sind in den vergangenen zwölf Monaten weniger stark gestiegen als in den Jahren davor, hat der Maklerverband IVD bekannt gegeben. Nicht nur in München – dem unangefochtenen Spitzenreiter – hat sich die Nettokaltmiete weiter erhöht. Auch mittlere Städte wie Köln und Düsseldorf holen auf. Die Kaufpreise steigen ebenfalls langsamer.

Die Mietpreise sind in den vergangenen zwölf Monaten um 2,9 Prozent gestiegen und haben damit weniger stark zugelegt als zuvor. Die Nettokaltmiete liegt im Durchschnitt bei 7,80 Euro pro Quadratmeter. Das geht aus aktuellen Immobilienmarktdaten des Maklerverbands IVD für die 20 größten deutschen Städte hervor, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) auf Grundlage einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) berichtet.

So sind die Mietpreise laut Maklerverband gestiegen

Am stärksten sind die Mietpreise in Köln gestiegen. In der Rheinmetropole müssen Neumieter 7,95 Prozent mehr Miete von ihrem Girokonto abzwacken. Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt laut IVD bei durchschnittlich 9,50 Euro. Es folgt die Nachbarstadt Düsseldorf mit einem Anstieg von 5,88 Prozent auf durchschnittlich 9,00 Euro pro Quadratmeter. Um 5,37 Prozent sind die Mietpreise in Berlin gestiegen. In der Hauptstadt kostet der Quadratmeter 7,85 Euro. Auch in München – mit 12,60 Euro pro Quadratmeter unangefochtener Spitzenreiter bei den Mietpreisen – gibt es einen weiteren Anstieg. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Mieten dort nochmals um 5 Prozent zugelegt.

Geringerer Anstieg bei Kaufpreisen

Nicht nur die Mietpreise, sondern auch die Kaufpreise für Bestandswohnungen haben laut Maklerverband wieder zugenommen. Jedoch ebenfalls nicht so stark wie im Jahr zuvor. Am stärksten fällt der Anstieg in Städten mit mehr als einer halben Million Einwohnern aus. In diesen Großstädten hat der Kaufpreis um 6,66 Prozent zugenommen und beträgt im Schnitt 1.825 Euro pro Quadratmeter. Wesentlich günstiger fallen die Preise in Städten mit weniger als 30.000 Einwohnern mit 968 Euro pro Quadratmeter aus. Hier gab es laut Maklerverband einen Anstieg von 2,54 Prozent.

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