Mietwagen im Urlaub: Was tun bei Unfall und Co.?

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 01.10.2018

Auch die idyllische Urlaubsfahrt mit dem Mietwagen schließt einen möglichen Unfall leider nicht aus. Am besten sollen daher einige Dinge bereits im Voraus geklärt werden, damit keine bösen Überraschungen lauern. Dazu gehören der Versicherungsschutz und die Prüfung der Notfallausrüstung an Bord.

Im Schadensfall gelten dann die üblichen Regeln: Notfallversorgung der Verletzten, Absicherung der Unfallstelle und Aufnahme der Personalien aller Beteiligten. Weiterhin sind Polizei und Mietwagenanbieter wichtige Ansprechpartner bei einem Unfall mit dem Mietwagen im Ausland.

Bestens vorbereitet unterwegs: Versicherungs- und Ausstattungscheck

Punkt eins auf der Liste für den Mietwagenverleih ist die Frage nach der Versicherungsleistung im Schadensfall. Was wann wie abgesichert ist, muss geprüft werden, um im Zweifelsfall nicht auf hohen Kosten sitzen zu bleiben. So sollte ein Vollkaskoschutz ebenso enthalten sein wie eine Haftpflichtdeckungssumme von mindestens zwei Millionen Euro. Wie hoch die Selbstbeteiligung ist, ob Blechschäden abgedeckt sind und ob auch Zusätze wie eine Unfallversicherung enthalten sind, steht meist im Kleingedruckten und sollte beachtet werden. Kaum jemand denkt außerdem bereits bei der Wagenannahme daran, den Check auf Vollständigkeit der Notfallausrüstung vorzunehmen. Doch spart diese im Zweifelsfall Zeit oder rettet sogar Leben. Ein vollständig gefüllter und noch nicht abgelaufener Verbandskasten gehört ebenso wie ein Warndreieck zur Basisausrüstung des Mietwagens. Hinzu sollten Warnwesten, die für alle Insassen ausreichen, sowie ein funktionstüchtiger Ersatzreifen kommen. In manchen Ländern muss außerdem neben der genannten Ausrüstung ein Feuerlöscher zwingend an Bord sein. Bei der Abholung des Mietfahrzeugs sollte also auch darauf geachtet bzw. sich im Vorfeld über die essentielle Ausrüstung informiert werden.

Korrekter Ablauf im Schadensfall

Wenn es tatsächlich zu einem Unfall kommt, gelten dieselben Verhaltensregeln wie bei einem Unfall mit dem eigenen Fahrzeug. Die Unfallstelle abzusichern, Fotos der Schäden zu machen und die Personalien aller Beteiligten aufzunehmen, sind die Basisregeln. Bei gravierenden Unfällen mit Personenschäden steht natürlich der Anruf beim Rettungsdienst ganz oben auf der Liste. Die nächstliegende Einsatzstelle ist dabei europaweit per Handy unter der 112 erreichbar. Weiterhin sollte bei Unfällen im Ausland stets die Polizei gerufen sowie der Mietwagenanbieter frühzeitig kontaktiert werden. Letzteres geht meist über eine 24 Stunden erreichbare Hotline. Je nach Unfallart wird der Wagen anschließend abgeschleppt und ein neues Mietauto bereit gestellt.

Quelle: tz.de

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