Mindestlohn und Mütterrente: Änderungen ab März

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 27.02.2019

Ab März dürfen sich mehrere Personengruppen auf mehr Geld freuen. Einerseits steigt der Mindestlohn für Arbeitnehmer in der Baubranche an. Andererseits gibt es für Mütter von vor 1992 geborenen Kindern mehr Rentenpunkte.

Die neue Mütterrente wurde bei Neurentnerinnen bereits seit Januar ausgezahlt, Bestandsrentnerinnen erhalten im März rückwirkend die Beträge für drei Monate. Gute Nachrichten gibt es auch für Hilfsarbeiter, deren Mindestlohn ebenfalls bundesweit einheitlich ansteigt.

Mehr Mindestlohn für Bau- und Hilfsarbeiter

Facharbeiter in der Baubranche erhalten ab 1. März mehr Geld. Der Mindestlohn steigt im Westen auf 15,20 Euro und im Osten immerhin auf 12,20 Euro. Wer in Berlin in der Branche tätig ist, darf sich freuen – das Bundesland nimmt im Osten eine Sonderstellung ein und lässt den Lohn auf 15,05 Euro ansteigen. Fünf Millionen Arbeitnehmer sind von der Änderung betroffen, welche durch die Gewerkschaft IG Bau und die Baugewerbe-Arbeitgeberverbände beschlossen wurde. Ein weiterer Beschluss betrifft Hilfsarbeiter, welche bundesweit 12,20 Euro bekommen sollen. Ab 1. März steigt der Betrag somit um 45 Cent an. Zuvor lag der Mindestlohn in diesem Bereich bei 11,75 Euro.

Mütterrente: Unterschiedlich hoher Profit

Mütter, die vor dem Jahr 1992 ein Kind geboren haben, erhielten für dieses bislang zwei Rentenpunkte. Ab 1. März sind es dann 2,5 Rentenpunkte. Aufgrund des milliardenschweren Rentenpakets der Bundesrepublik ist die Anpassung möglich. Allerdings fällt die Begünstigung im Westen und Osten unterschiedlich aus. Zwar sind Mütter in beiden Bundesländern von dem Anstieg betroffen, doch steht ein Rentenpunkt für unterschiedlich hohe Beträge. Im Westen gibt es 32,03 Euro pro Punkt, im Osten dagegen nur 30,69 Euro. Die Mütterrente bringt daher westdeutschen Müttern 16,02 Euro mehr, während im Osten ein Anstieg von 15,35 Euro erzielt wird. Die Berechnung gilt wie bisher auch pro Kind. Mütter mit zwei vor 1992 geborenen Kindern erhalten also statt bislang vier nun fünf Rentenpunkte. Sowohl Neu- als auch Bestandsrentnerinnen profitieren. Erstere erhielten das Geld bereits ab 1. Januar, letztere nun zum 1. März. Doch gilt die Mütterrente rückwirkend. Bestandsrentnerinnen bekommen daher zum 01.03. den Betrag für drei Monate (Januar bis März) ausgezahlt.

Quelle: focus.de

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