Mit 50 Euro langfristig Vermögen aufbauen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 26.01.2018

In Zeiten niedriger Zinsen können Anleger ihr Geld mit klassischen Sparprodukten kaum vermehren. Schließlich werden Festgelder, Tagesgelder und Co. nur enorm geringe Renditen ab. Entsprechend sollten (Klein-)Anleger nach Alternativen suchen. Insbesondere Investitionen in sogenannte Exchange Trading Funds (ETFs) können dabei auf lange Sicht konstant hohe Erträge erwirtschaften – auch wenn Anleger nur 50 Euro im Monat zur Seite legen.

Laut der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sind es insbesondere die Kosten, auf die Anleger bei der langfristigen Geldanlage achten sollten. Hier können die günstigen Indexfonds zweifelsfrei punkten. Zwar schwankt deren Wert auf kurze Sicht, doch wer langfristig – also über mehr als zehn Jahre – investiert, senkt dieses Verlustrisiko. Aus 50 Euro im Monat können so nach 30 Jahren 34.000 Euro werden.

Kapital streuen und auf die Aktienmärkte setzen

Wer sein Kapital sehr sicher und gleichzeitig kurzfristig anlegen möchte, könne laut Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg keine hohen Renditen erwarten. Folglich müssen Sparer an einer der beiden anderen Stellschrauben drehen, um die Gewinne zu erhöhen.

Interessant seien hier laut Nauhauser vor allem ETFs. Denn die Indexfonds investieren das Kapital der Anleger gleich in eine ganze Reihe von Einzelwerten, beispielsweise alle 30 DAX-Unternehmen. Auf lange Sicht sinke so das Risiko von Investition, die Renditen lägen relativ konstant zwischen drei und sieben Prozent pro Jahr. Zudem seien die Indexfonds im Unterhalt enorm günstig, weil sie nicht aktiv von einem Manager verwaltet würden. „Alles, was Sie an Gebühren sparen, erhöht die Rendite“, weiß der Experte.

Ein weiterer wichtiger Faktor sei das Durchhaltevermögen der Anleger. Nicht nur wohlhabende Verbraucher, sondern auch Kleinsparer können mit der Zeit attraktive Vermögen aufbauen. Schon mit 50 Euro im Monat, die kontinuierlich in einen ETF-Sparplan eingezahlt werden, sei der Vermögensaufbau rentabel: „Wer diesen Betrag 30 Jahre lang einzahlt und dafür eine durchschnittliche Nettorendite von drei Prozent erhält, hat am Ende rund 29.000 Euro“, so Thomas Hünicke, Geschäftsführer der WBS Hünicke Vermögensverwaltung in Düsseldorf. Liegt die Durchschnittsrendite bei vier Prozent, erhöht sich das Vermögen sogar auf 34.000 Euro – selbst gespart hat der Anleger hingegen nur 18.000 Euro.

Quelle: Express.de

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