Motorradversicherung: Überprüfen, vergleichen, sparen

Zuletzt aktualisiert am 20.03.2019

Die Motorradsaison hat gerade begonnen und so manches motorisierte Zweirad findet wieder seinen Weg auf die Straßen. Der richtige Moment, um die aktuellen Versicherungskonditionen zu überprüfen? In vielen Fällen ja.

Vor allem, wer gerade ein neues Motorrad anmelden möchte, sollte sich Gedanken um die geeignete Versicherung machen. Vollkasko muss nicht immer sein – auch kann es helfen, Auto und Motorrad über denselben Anbieter zu versichern. Oft ergeben sich dadurch Ersparnisse. Auch können Fahranfänger trotz der wahrscheinlich höheren Prämie sparen.

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Welche Versicherung für das Motorrad?

Die rund sechs Millionen Motorräder, Roller und Co, die in Deutschland gemeldet sind, fahren bald wieder – oder sind bereits auf den Straßen unterwegs. Wer sich zu den Fahrern motorisierter Zweiräder dazugesellen möchte, wirft natürlich anfangs einen Blick auf die richtige Versicherung. Wie beim Auto gilt: Vollkasko muss beim Motorrad nicht immer sein. In der Regel kommt sie nur bei teuren, nagelneuen oder fremdfinanzierten Motorrädern in Frage, da die Prämie deutlich höher ausfällt als jene für die Teilkasko.

Der Sprung zwischen Teil- und Vollkasko ist bei Motorrädern ohnehin spürbarer als bei Autos. Eine Haftpflichtversicherung muss mindestens abgeschlossen werden – die Teilkasko deckt zusätzlich Wildschäden oder Diebstahl ab. Sparen kann außerdem, wer bereits ein Auto fährt und das Motorrad bei demselben Anbieter versichern lässt. Weitere Faktoren, die den Preis nach unten treiben: Wenig gefahrene Kilometer, die sich positiv auf die Prämie auswirken, sowie die Unterbringungsmöglichkeit in einer Garage. Auch ein kleiner Kreis von Motorradfahrern, die mitversichert werden und demzufolge das Zweirad fahren dürfen, kann die Versicherungskosten für das Zweirad geringhalten.

Ersparnisse durch Saisonkennzeichen und für Fahranfänger

Einen preislichen Einfluss hat natürlich auch die Anmeldung als Saisonfahrzeug. Für Motorräder lohnt sich diese, da sie ohnehin meist nur von Frühjahr bis Herbst fahren. Allerdings muss das Zweirad dann zu einem bestimmten Termin auf jeden Fall in der Garage oder unter der Schutzplane verbleiben – egal, wie das Wetter ist. Spontane Ausfahrten an sonnigen Wintertagen sind mit Saisonkennzeichen daher nicht drin.

Die Vorteile für den Halter gleichen das allerdings aus. Es sind nicht nur die geringen Kosten, sondern auch die automatische An- und Abmeldung: Zum Stichtag im Frühjahr gilt das Motorrad als angemeldet, zum Stichtag im Spätherbst oder Winter als abgemeldet. Die Wahl bleibt meist zwischen März, April und Mai sowie September, Oktober und November. Jugendliche Fahranfänger haben es mit der Versicherungswahl zwar etwas schwerer, da ihr Unfallrisiko höher eingeschätzt wird. Gespart werden kann hier aber durch die Anmeldung leichterer Modelle, beispielsweise Roller oder Krafträder mit einem Hubraum von maximal 125 Kubikzentimetern.

Auch ein Gebrauchtwagenkauf und die damit einhergehende, simple Haftpflichtversicherung machen sich positiv bemerkbar. Weiterhin kann die Anmeldung des motorisierten Zweirades auf die Eltern und lediglich die Eintragung des Kindes als Fahrer den Preis angenehm beeinflussen. Wird jedoch im Lauf der Zeit auf eine schnellere und größere Maschine gewechselt, können die schadenfreien Jahre nicht übertragen werden – dann steigt der Versicherungsbeitrag wieder an.

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Versicherung wechseln: Das muss beachtet werden

Wer im Laufe der Zeit einmal die Motorradversicherung wechseln möchte, sollte zunächst prüfen, wann genau das möglich ist. Denn anders als bei der Kfz-Versicherung gibt es keinen einheitlichen Stichtag für die motorisierten Zweiräder. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel einen Monat zur „Hauptfälligkeit“, die bei Motorrädern aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten beginnt. Saisonkennzeichen machen die Eingrenzung etwas leichter: So können meist Versicherungen für ab dem 1. März zugelassene Maschinen bis Ende Januar gekündigt werden. Für den genauen Stichtag hilft aber nur ein Blick in die Versicherungspapiere. Übrigens: Das Sonderkündigungsrecht gilt nicht nur in der Auto-, sondern auch in der Motorradversicherung immer dann, wenn die Beiträge angehoben werden.

Positiv beim Wechsel ist außerdem, dass schadenfrei gefahrene Jahre gewöhnlich auf den neuen Anbieter übertragen werden – selbst dann, wenn der Fahrer vom Auto auf das Motorrad oder umgekehrt wechselt. Allerdings können die Regionalklassen und die Art der Maschine den Preis trotz schadenfreier Jahre rasch in die Höhe treiben. Wer Pech hat und in einem als gefährlich geltenden Wohnort gemeldet ist, zahlt trotz gesammelter, schadenfreier Jahre drauf. Auch wird eine größere Maschine den Versicherungsbeitrag immer anheben.

Quelle: handelsblatt.com

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