Neue Tarife und Trends bei Kfz-Versicherungen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 14.11.2017

Noch bis zum 30. November können Autofahrer ihre Kfz-Versicherung kündigen, um passend zum 01. Januar 2018 mit einer neuen Police zu starten. Daher werben die Kfz-Versicherer im Herbst massiv um Kunden, die wechselwillig sind. Neben günstigeren Preisen bieten die Unternehmen den Neukunden meist auch bessere Leistungen. Dazu gehört etwa verbesserter Schutz bei Wildschäden oder einfachere Schadensabwicklungen per App.

Die Digitalisierung hat auch in der Kfz-Versicherungsbranche Einzug erhalten. Via App lassen sich kurzfristige Tarifänderungen wie etwa die Erweiterung des Fahrerkreises für ein Fahrzeug durchführen. Zudem sind schon heute 72 Prozent aller Kfz-Versicherungen mit einem Schutz vor Unfällen mit Tieren aller Art ausgestattet. Für junge Fahrer interessant sein dürften hingegen sogenannte Telematik-Tarife.

Neue Telematik-Tarife: Möglichkeit, um zu sparen

Noch knapp zwei Wochen haben Autofahrer Zeit, sich mit einem Wechsel der Kfz-Versicherung passend zum Jahresbeginn 2018 zu befassen. Dabei zeigt sich, dass vor allem junge Fahrer mit Telematik-Tarifen viel Geld sparen können. Sie werden belohnt, wenn sie besonders vorausschauend und vorsichtig fahren. Boten im vergangenen Jahr nur fünf Versicherer eine solche Police an, sind es in diesem Jahr bereits elf Versicherungsgesellschaften.

Die Auswertung des Fahrstils erfolgt dabei über eine im Fahrzeug installierte Box, die sich mit einer Smartphone-App verbindet. Bis zu 40 Prozent Rabatt kann es für besonders aufmerksames und vorsichtiges Fahren geben. Mit einem solchen Preisnachlass liegen vor allem junge Fahrer klar unter dem Versicherungsbeitrag, der ohne Telematik fällig würde. Insofern lohnt es sich, einen genauen Vergleich des aktuellen Tarifs mit dem möglichen Wechsel auf diese Variante durchzuführen.

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Grobe Fahrlässigkeit und Wildschutz verbessert

Grobe Fahrlässigkeit ist für Versicherungen eigentlich ein Grund, den vom Fahrer verursachten Schaden nicht komplett zu übernehmen. Allerdings verzichten rund 90 Prozent aller Versicherungstarife auf die Kürzungen, sodass ein solcher Schutz mittlerweile als Marktstandard gilt.

Ebenfalls deutlich verbessert hat sich die Situation von Versicherungsnehmern beim Thema Wildschutz. In 72 Prozent der Tarife seien laut Verivox Unfälle mit Tieren aller Art versichert. Zum Vergleich: Noch vor zehn Jahren haben die Verträge fast nur Schäden abgesichert, die durch Haarwild wie Wildschweine oder Rehe verursacht wurden.

Quelle: autobild.de

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