Neue Typklassen für 2020

Zuletzt aktualisiert am 26.09.2019

4,6 Millionen Fahrzeughalter profitieren: Die Typklassen für ihren PKW werden im Jahr 2020 herabgestuft. Dadurch sinkt der zu zahlende Beitrag in der Kfz-Versicherung.

Wie jedes Jahr gibt es aber auch Versicherte, die künftig tiefer in die Tasche greifen müssen: 6,5 Millionen sind von einer höheren Typklasse betroffen. Neben den Typklassen spielen auch die Regionalklassen eine Rolle für die Kosten.

Gewinner und Verlierer

Aktuelle Zahlen des GDV legen nahe, dass rund 4,6 Millionen Fahrzeughalter im Jahr 2020 weniger Geld für die Kfz-Versicherung zahlen müssen. Der Grund ist eine geringere Typklasse für ihr Fahrzeug. Gewinner des kommenden Jahres sind vor allem der Skoda Kodiaq 2.0 TSI 4x4, der VW T-Roc 1.5 TSI und der Kia Stonic 1.2, die jeweils vier Klassen niedriger eingestuft wurden. Sie befinden sich nun in Klasse 12 (Skoda und VW) bzw. 14 (Kia). Besitzer dieser PKW dürfen sich über eine niedrigere Prämie für die Versicherung freuen.

Große Sprünge, allerdings in die für Versicherte ungünstige Richtung, macht auch der Skoda Octavia 1.2 TSI. Dieser verschlechtert sich um zwei Typklassen und lässt seinen Besitzer künftig tiefer in die Tasche greifen. Ebenso ergeht es Fahrzeughaltern des VW Eco UP! 1.0 CNG und des Honda Jazz Hybrid 1.4, die jeweils sogar um drei Typklassen nach oben steigen und somit die Beiträge kräftig anziehen. Während sich der Skoda nun in Klasse 17 befindet, ist es beim VW Klasse 18 und beim Honda Klasse 19. Insgesamt sind 6,5 Millionen Versicherte von Erhöhungen betroffen.

Für 29,7 Millionen bleibt alles beim Alten

Die Typklassen reichen von den Werten 10 bis 25 – dabei gilt: Je höher die Klasse, desto höher der Beitrag. Die Einschätzung orientiert sich daran, wie hoch die Leistungen bei durch das Fahrzeug geschädigten Unfallgegnern voraussichtlich ausfallen würden. So verwundert nicht, dass viele hoch motorisierte Modelle der Oberklasse und moderne SUV eher hoch eingeordnet werden, während Kleinwagen vorwiegend in den unteren Klassen anzusiedeln sind.

Insgesamt 30.000 Modelle wurden durch die neuen Typklassen erfasst. Wie so oft bleibt der überwiegende Anteil der Fahrzeughalter aber von Änderungen verschont: Für 29,7 Millionen ändert sich zumindest in puncto Typklassen nichts.

Quelle: adac.de

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