Neuer Reisepass wird ab März eingeführt

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 28.02.2017

Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die neuen Reisepässe vorgestellt. Sie sind ab dem 1. März 2017 erhältlich. Das neue Ausweisdokument soll besonders fälschungssicher und in besonderem Maße gegen Missbrauch geschützt sein. Hierfür wurden sowohl Material und Technik erneuert. Der Preis soll 60 Euro betragen.

Der Reisepass ist für die meisten Bundesbürger unverzichtbar. Schließlich wird das Dokument für die meisten Reisen außerhalb der EU benötigt. Darüber hinaus kann er als Legitimation für einen Antrag auf einen Kredit oder für das Postident-Verfahren benötigt werden. Nun wurde die neueste Version des Deutschen Passes vorgestellt. Er wird ab 1. März 2017 erhältlich sein.

Was sich am Reisepass geändert hat

Die Erneuerung des Reisepasses wurde beschlossen, weil das alte, im Jahr 2007 letztmals geänderte Dokument nicht mehr den neuesten Sicherheitsanforderungen entspricht. So soll der neue Reisepass laut Angaben der Bundesdruckerei zu 99,9 Prozent fälschungssicher sein. Darüber hinaus soll die Identifikation des Inhabers bei Kontrollen weltweit deutlich schneller vonstatten gehen als mit dem Vorgänger.

Der neue Reisepass ist kleiner als das Modell aus 2007. Das Format soll das Reisedokument handlicher machen. Zugleich wurde das Material für die Außenseiten weicher, was die Handhabung des Passes erleichtern soll. Geblieben ist die Passkarte aus Polycarbonat. Sie beinhaltet immer noch einen Sicherheitsfaden, der mit der Passnummer sowie dem Namen des Passinhabers beschriftet wird. Die Karte selbst besteht beim neuen Reisepass aus Kunststoff.

Neu ist auch das kleine Sichtfenster auf der rechten Seite der Passkarte. Darin ist eine Struktur enthalten, die personalisierte Informationen enthält. Jede Innenseite des neuen Kunststoff-Sicherheitspapiers enthält außerdem ein Wasserzeichen. Wird das neue Sicherheitspapier unter UV-Licht gehalten, erscheint das Brandenburger Tor auf den Mittelseiten. Beibehalten wurde der Chip, auf welchem biometrische Daten des Passinhabers gespeichert werden können.

Keine Pflicht zum Tausch

Trotz der Einführung des neuen Reisepasses behalten die alten Dokumente bis zum angegebenen Ablaufdatum ihre Gültigkeit. Wer einen neuen Reisepass beantragen möchte, kann sich hierfür an das zuständige Bürgeramt an seinem Wohnsitz wenden. Für die Erstellung wird eine Gebühr von 60 Euro fällig. Diese Summe muss dann ab sofort in die Kosten für die Weltreise mit einbezogen werden, wenn der alte Reisepass nicht mehr gültig ist.

Quellen: Focus, Tagesschau

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