Neuerungen 2019: Ein Überblick

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 28.12.2018

Mehr Rente, ein Anstieg des Kindergeldes und eine höhere Transparenz bei Versicherungen: Das Jahr 2019 hält für Verbraucher zahlreiche, positive Änderungen bereit. Auch die Beiträge zur Krankenversicherung sinken für eine bestimmte Personengruppe.

Die Änderungen treten zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Kraft. So gibt es zwar bereits im Januar 2019 spürbare Rentenerhöhungen, der Beitrag des Kindergeldes wird aber erst ab 1. Juli 2019 angehoben. Weiterhin sind hinsichtlich der Rente langfristig Anpassungen zwischen Osten und Westen geplant.

Rente, Kindergeld und Sozialhilfe

Grund zur Freude gibt es für Rentner, denn eine allgemeine Erhöhung von 3,18 Prozent im Westen sowie 3,91 Prozent im Osten sorgt ab Juli 2019 für gefüllte Kassen im hohen Alter. Auf lange Sicht sollen im Westen und Osten identische Beträge ausgezahlt werden. Ebenfalls steigt die Mütterrente ab 1. Januar 2019 für Mütter von Kindern, die vor dem 1. Januar 1992 geboren wurden. Statt zwei Entgeltpunkte sind es im Rahmen der Mütterrente II nun 2,5.

Familien mit Kindern erhalten dann ab 1. Juli 2019 zehn Euro mehr Kindergeld pro Kind und Monat. Auch der Kinderfreibetrag wird angehoben: Dieser erhöht sich schon zu Jahresbeginn 2019 von 4.788 Euro auf 4.980 Euro pro Kind. Die noch nicht volljährigen Kinder getrennter Paare profitieren unterdessen von einem höheren Mindestunterhalt. So bekommen Minderjährige zwischen 354 (siebenjährige Kinder) und 476 (13- bis 18-jährige Kinder) Euro pro Monat. Arbeitslose Alleinerziehende erhalten außerdem statt 416 Euro künftig 424 Euro monatlich. Dasselbe betrifft Alleinstehende. Andere, arbeitslose Personengruppen wie beispielsweise Paare oder Bedarfsgemeinschaften profitieren von einer Erhöhung der Sozialhilfe um monatlich sieben Euro.

Versicherungen: Mehr Transparenz

Auch in Sachen Versicherungen gibt es positive Anpassungen für Verbraucher. So müssen wichtige Informationen im Vertrag ab 2019 mit einem auffällig roten „X“ gekennzeichnet werden, sofern es sich um eine Hausrat-, eine Haftpflicht- oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung handelt. Von Anfang an herrscht somit eine klare Transparenz über wichtige Eckdaten. Selbstständige profitieren außerdem im Bereich der Krankenversicherung: Der Beitrag geringverdienender Kleinselbstständiger wurde bislang aufgrund eines fiktiven Gehaltes von 2.284 Euro berechnet. Dieses sinkt ab 2019 auf rund 1.038 Euro. Die monatliche Ersparnis beträgt für Selbstständige dieser Personengruppe ganze 169 Euro.

Quelle: focus.de

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