Alles neu macht der Mai: Steuerfristen, Handykosten und mehr

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 03.05.2019

Im Mai dürfen sich Verbraucher auf zahlreiche, positive Änderungen freuen. Besonders hervorzuheben ist die verlängerte Frist für die Steuererklärung – doch auch die geringeren Kosten für einen Anruf ins Ausland können sich sehen lassen.

Weiterhin profitieren Menschen mit Betreuer von einem Wahlrecht, das bereits zur Europawahl greifen wird. Auch die Berufsgruppe der Maler und Lackierer hat allen Grund zur Freude: So gelten dort ab Mai höhere Mindestlöhne.

Mehr Zeit, weniger Kosten

Für die Steuererklärung 2018 gilt nicht mehr der übliche Stichtag 31. Mai: Mit einer Fristverlängerung bis zum 31. Juli wird dem Steuerzahler mehr Zeit für die Erklärung eingeräumt. Wer mit Steuerberater arbeitet, hat sogar statt bis Dezember 2019 bis Februar 2020 Zeit. Allerdings steigen im Zuge dessen auch die Strafen bei einer verspäteten Abgabe: Mindestens 25 Euro für jeden Monat zu viel sollen fällig werden.

Geringer werden allerdings die Gebühren für Handytelefonate ins Ausland. Wer ab 15. Mai 2019 aus dem Heimnetz in ein EU-Land anruft, soll dafür maximal 19 Cent pro Minute zahlen müssen. SMS werden mit maximal sechs Cent pro Einheit beziffert, sofern der EU-Rat zustimmt – dies gilt jedoch als reine Formsache. Die Anpassung würde die Ersparnisse ergänzen, die sich bereits durch den Wegfall der Roaminggebühren im Jahr 2017 ergeben haben.

Mehr Rechte, mehr Geld

Am 15. April fiel außerdem die Entscheidung rund um das Wahlrecht für Menschen, die von einem Betreuer begleitet werden: Diese dürfen bereits am 26. Mai an der Europawahl teilnehmen. Rund 85.000 Personen sind von der Änderung betroffen und können künftig ihr Kreuzchen machen – wenn sie einen vorherigen Antrag bei ihrer jeweiligen Gemeindeverwaltung stellen.

Abgerundet werden die Änderungen mit einem angepassten Mindestlohn für Maler und Lackierer. Ein Stundenlohn, der ab diesem Mai mindestens 10,85 Euro betragen soll, sorgt für mehr Geld auf dem Konto ungelernter Arbeiter. In diese Definition fallen Beschäftigte unter Aufsicht von Gesellen oder Vorarbeitern, welche einfache Hilfstätigkeiten ausführen. Auch erfolgt eine Lohnanpassung im Osten: 12,95 Euro sind ab Mai drin, was nur noch 35 Cent weniger als im Westen entspricht.

 Quelle: focus.de, welt.de

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