November-Neuerungen im Überblick

Zuletzt aktualisiert am 29.10.2019

Der November bringt spannende Neuerungen für Verbraucher und Behörden mit sich. Einerseits steht das digitale Leben im Vordergrund: Eine Online-Funktion für den Ausweis von etwa im Ausland lebenden Deutschen und digitale Rechnungen der Bundesbehörden führen die Liste an.

Hinzu kommen strengere Gesetze bei der Überprüfung von Pflegeheimen. So müssen dort Beschäftigte künftig regelmäßig Daten über ihre Patienten erheben und sich einem zweistufigen Prüfverfahren unterziehen. Wie jedes Jahr gleich bleibt allerdings auch in diesem November der Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherung.

Digitalisierung geht weiter

In puncto digitales Leben treten im November zwei Neuerungen in Kraft. Einerseits erfolgt die Einführung der so genannten eID-Karte. Mit dieser Zusatzkarte zum Personalausweis soll es jetzt auch deutschen Staatsangehörigen im Ausland sowie Unionsbürgern der EU ermöglicht werden, sich online auszuweisen. Die Online-Funktion gibt es für die meisten deutschen Bundesbürger bereits seit 2017 durch einen im Personalausweis integrierten Chip.

Mit der eID-Karte werden nun auch die weiteren Personengruppen bedacht, die sich damit beispielsweise bei einer Steuererklärung online identifizieren können. Ebenfalls elektronisch wird es für alle Bundesbehörden: Zum 27. November 2019 tritt die digitale Rechnungsstellung in Kraft. Was bereits seit rund einem Jahr schon für die obersten Verfassungsorgane und Bundesbehörden galt, soll nun auch andere betreffen. Für die Übermittlung der elektronischen Rechnungen ist eine Anmeldung im Verwaltungsportal notwendig. Nächstes Jahr sollen weitere Unternehmen, die im Bundesauftrag tätig sind, nachziehen müssen.

Pflege-TÜV und Kfz-Versicherung

Der bereits angekündigte Pflege-TÜV tritt ebenfalls im November in Kraft. Das zweistufige Prüfverfahren soll die bisherigen, oft kritisierten Pflegenoten ablösen. Die halbjährliche Dokumentation über beispielsweise Sturzverletzungen von Patienten in Pflegeheimen, die Info über Förderungsmaßnahmen in der Einrichtung und die im 14-monatigen Turnus stattfindende Überprüfung durch Krankenkassenprüfer gehören zu den Änderungen, die einen besseren Qualitätscheck ermöglichen.

Bei all den Änderungen gibt es aber auch im November etwas, das gleich bleibt: der Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherung. Bis zum 30. November müssen Versicherte kündigen, wenn sie sich für eine andere Police entschieden haben. Nicht zuletzt aufgrund der Anpassung von Typ- und Regionalklassen wünschen sich viele Verbraucher eine neue Versicherung.

Quelle: focus.de

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