Positiver Jahreswirtschaftsbericht 2017

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 27.01.2017

Trotz Brexit und Trump-Sorgen konnte der scheidende Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) einen positiven Jahreswirtschaftsbericht 2017 vorstellen. Am Mittwoch hatte das Bundeskabinett diesen unter dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ verabschiedet und der deutschen Wirtschaft eine sehr gute Verfassung diagnostiziert. Im vergangenen Jahr sei diese um 1,9 Prozent gewachsen und auch für das laufende Jahr sei mit einer Steigerung zu rechnen.

Am Mittwoch hat das Bundeskabinett samt scheidendem Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) den Jahreswirtschaftsbericht 2017 vorgestellt. Dieser zeichnet das Bild einer robusten Konjunktur trotz Unsicherheiten um Brexit und Trump. Mit einem Wachstum von 1,9 Prozent im Jahre 2016 und einer prognostizierten Zunahme des Bruttoinlandsprodukts sei die deutsche Wirtschaft auch in diesem Jahr in einer sehr guten Verfassung.

Mehr Löhne und Arbeitsplätze in einer stabilen Konjunktur

Der Jahreswirtschaftsbericht zeigt sich auch im Hinblick auf den Arbeitsmarkt optimistisch. Das Kabinett geht davon aus, dass sich die Zahl der Erwerbstätigen nochmals erhöhen wird. Mit 320.000 Mehrbeschäftigen läge die Summe somit bei mehr als 43,8 Millionen und einer stabilen Arbeitslosenquote von etwa sechs Prozent. Wie im vergangenen Jahr würde auch der Bruttoverdienst um 2,5 Prozent steigen. Zudem habe die Einführung des Mindestlohns zur verbesserten Einkommenssituation von vier Millionen Arbeitnehmern im Niedriglohnbereich beigetragen. Im Durchschnitt könnten Arbeitgeber mit über 2.000 Euro mehr rechnen als noch zu Beginn der Legislaturperiode.

Chancen der deutschen Wirtschaft

Dem Bericht zufolge wird die Wirtschaft 2017 etwas langsamer wachsen als noch im Vorjahr. Dieser Rückgang hänge maßgeblich mit der geringeren Anzahl der Arbeitstage zusammen. Im Vorjahr konnte beim Bruttoinlandsprodukt noch ein Wachstum von 1,9 Prozentpunkten verzeichnet werden, während das diesjährige Wachstum voraussichtlich bei etwa 1,4 Prozent liegen wird. Um die gute Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhalten, fordert Noch-Wirtschaftsminister Gabriel mutige und massive Innovationspakte. Der Abschottungskurs Trumps und die Androhung von Importzöllen dürfe die deutsche Exportstruktur nicht bremsen. Im Gegenteil können sich zum Beispiel auf dem asiatischen Markt Chancen aus dem Protektionismus der USA ergeben.

Quellen: Tagesschau, FAZ, DATEV

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