So erkennen Verbraucher die besten Kreditkarten für das Ausland

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 01.08.2018

Kreditkarten machen im Ausland vieles einfacher: Bargeld am Automaten in Landeswährung abheben, Mietwagen reservieren oder im Restaurant bezahlen – all das ist mit Kreditkarten möglich. Doch zwischen den verschiedenen Modellen der Banken gibt es teils eklatante Unterschiede. Das betrifft insbesondere Gebühren, die bei Bezahlprozessen und Bargeldverfügungen entstehen.

Verbraucher sollten ihre Kreditkarte so auswählen, dass sich auf Basis ihres Nutzverhaltens minimale Kosten ergeben. Heißt: Wer die Kreditkarte mehrfach im Jahr nutzt, ist oft mit einer fixen Jahresgebühr und dafür kostenlosen Bargeldabhebungen im Ausland gut beraten. Verreist der Kreditkartenbesitzer nur einmal im Jahr für wenige Tage, ergibt eine gebührenfreie Kreditkarte, bei der dafür jede Abhebung Geld kostet, mehr Sinn.

Vier Gebühren sind zu beachten

Die Kosten für die Kreditkarten ergeben sich aus insgesamt vier Faktoren:

  1. Einige Modelle kommen mit einer jährlichen Grundgebühr daher. Oftmals handelt es sich hierbei um die „Premium-Varianten“ der Banken, die sich für Vielnutzer lohnen.
  2. Bargeldabhebungen am Automaten kosten je nach Anbieter zwischen 0,0 und bis zu 3,0 Prozent der Abhebungssumme.
  3. Die sogenannte Auslandseinsatzgebühr kommt zustande, wenn Kreditkartenbesitzer im Ausland beispielsweise im Restaurant oder im Modeladen bezahlen.
  4. Eine Fremdwährungsgebühr kommt hinzu, wenn Bargeldabhebungen oder Bezahlvorgänge nicht in Euro, sondern einer anderen Währung durchgeführt werden. Hier liegen gängige Gebühren zwischen 1,0 und 2,5 Prozent.

Wer kaum ins „Nicht-Euro-Ausland“ verreist, für den ist die Fremdwährungsgebühr praktisch nicht relevant. Für die genaue Errechnung der Kreditkartenkosten gilt es aber immer, die jährliche Nutzung grob abzuschätzen.

Zusätzliche Versicherungsleistungen nutzen

Insbesondere bei ihren Premium-Kreditkarten werben die Anbieter immer wieder mit besonderen Zusatzleistungen. Dazu gehören vor allem Reiseversicherungen wie die Reiserücktrittsversicherung oder eine Auslandskrankenversicherung. Solche Sonderleistungen sind meist ausschließlich bei Kreditkarten inkludiert, für die eine jährliche Prämie bezahlt werden muss. Die Versicherungen selbst sind meist äußerst sinnvoll, können aber alternativ auch beispielsweise im Rahmen einer privaten Krankenzusatzversicherung gebucht werden.

Quelle: Focus

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