So zahlen Privatversicherte im Alter weniger

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 24.08.2017

Wer privat versichert ist, bekommt zwar meist bessere Leistungen und zahlt weniger Beiträge im Berufsleben. Doch viele Privatversicherte klagen über steigende Beiträge im Ruhestand. Teilweise berichten Rentner von Beiträgen, die bei über 1.000 Euro im Monat liegen – natürlich eine große Summe im Ruhestand. Um diese Erhöhung zu vermeiden oder zu senken, können verschiedene Tipps und Tricks beachtet werden. Nun wurden so genannte Beitragsentlastungstarife unter die Lupe genommen, die dabei helfen können, diese Situation zu vermeiden.

Privatversicherte genießen im Gegensatz zu gesetzlich Versicherten oft bessere Leistungen und werden auch aufgrund der geringen Beiträge im Berufsleben oft als bevorzugt angesehen. Doch im Ruhestand beginnen die Versicherten über steigende Beiträge zu klagen – bis zu 1.000 Euro werden teilweise monatlich verlangt. Dies ist natürlich besonders schmerzhaft, wenn die eigenen Einnahmen nicht mehr so hoch sind wie als Arbeitender. Um diese Erhöhung zu vermeiden, erhalten die Betroffenen nun Tipps, die ihnen dabei helfen sollen, auch im Alter die Vorzüge der Versicherung zu genießen ohne horrende Beiträge zu zahlen.

Der Beitragsentlastungstarif als Lösung für überteuerte Beiträge

Eine einfache Lösung, um den erhöhten Beitrag in Zukunft auszugleichen, ist natürlich die Rücklage von verdientem Geld. Mit Weitblick in die Zukunft können Selbstständige und Arbeitnehmer so die hohen Gesundheitskosten im Alter finanzieren. Allerdings gibt es auch ein Angebot der Versicherungen selbst: Experten raten den Privatversicherten dazu, einen so genannten Beitragsentlastungstarif zu buchen. Dieser sieht vor, dass während des Berufslebens ein höherer Beitrag eingezahlt wird, der im Ruhestand wieder regelmäßig ausgeschüttet wird. Eine Alternative ist die Zahlung eines Einmalbetrags. Diese Leistungen halten im Gegensatz zum privaten Sparen nicht nur an, bis das Geld aufgebraucht ist – stattdessen können sie bis zum Ableben der Versicherten genutzt werden.

Für diese Berufsgruppe lohnt sich der Beitragsentlastungstarif besonders

Bei der Nutzung des Tarifs ist zu beachten, dass die Beitragserhöhung auch weiterhin bis zum Tod gezahlt werden muss. Daran muss sich allerdings der Arbeitgeber ebenfalls beteiligen. Außerdem kann der gezahlte Beitrag von der Steuer abgesetzt werden, während die Ausschüttung steuerfrei ist. Deswegen lohnt sich der Tarif mehr für Arbeitnehmer als für Selbstständige in der privaten Krankenversicherung. Der Beitragsrabatt liegt bei etwa 100 Euro pro Monat, wenn Sie ab Ihrem 30. Lebensjahr 20 bis 30 Euro mehr einzahlen. Die genauen Zahlen sind abhängig von den Anbietern sowie dem Alter des Versicherten bei der ersten Einzahlung.

Quellen: Focus, Test.de, Stuttgarter Nachrichten

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