Steuersoftware statt Steuerberater – kostengünstig die eigene Steuererklärung anfertigen

Autor: FinanceScout24 - Veröffentlicht am 30.03.2018

Der Gang zum Steuerberater kann schnell einige hundert Euro kosten. Doch nicht immer ist er wirklich notwendig – auch wenn die Formulare der Steuererklärung viele Steuerpflichtige davon abhalten, sich selbst an die Steuer zu wagen. Doch mit spezieller Software können auch Laien das Behördendeutsch „übersetzen“ und sich darauf freuen, Geld vom Staat zurückzubekommen. Die Stiftung Warentest hat jetzt solche Software-Lösungen näher untersucht.

Die getestete Steuersoftware ersetzt den Steuerberater nicht komplett. Sie erklärt aber alle Formulare und gibt Verbrauchern nützliche Tipps, was sie beispielsweise alles absetzen können. Ein wenig Vorwissen schade laut der Stiftung Warentest aber nicht. So sei es beispielsweise von Vorteil, zu wissen, was Werbungskosten sind oder welche Quittungen grundsätzlich gesammelt werden müssen.

Das leistet die Software

„Steuerprogramme nehmen einen an die Hand und führen durch die Steuererklärung“, sagt Michael Beumer von der Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation hat verschiedene Programme selbst getestet, weist aber daraufhin: „Es ist von Vorteil, vorher zu wissen, was Werbungskosten sind oder welche Quittungen gesammelt werden müssen.“ Insofern ist die Software für all diejenigen sinnvoll, die die Steuererklärung selbst machen möchten, über Vorwissen verfügen, aber trotzdem nicht direkt mit allen Formularen zurechtkommen.

Unabhängig von der genauen Softwarelösung sind die Programme alle nach einem recht einheitlichen Schema aufgebaut. So kann die Eingabe der Daten als eine Art „Interview“ erfolgen. Die Software fragt nach und nach Daten ab und ordnet diese direkt den entsprechenden Feldern in der Erklärung zu. Der große Vorteil: Steuerzahler übersehen keine wichtigen Posten und befassen sich mit allen Informationen recht intensiv. Zudem verringern Menüs und Auswahlboxen den Eingabeaufwand. Automatische Kontrollen weisen nach der Eingabe der Daten direkt auf mögliche Fehler hin, die dann nochmal geprüft werden können.

Kosten der Software

Laut der Stiftung Warentest kostet die Software zwischen 10 und 40 Euro. Für normale Angestellte reichen meist die einfachen Versionen, teurere Modelle locken mit Zusatzfunktionen. In aller Regel gilt die Lizenz ein Jahr lang und muss zur nächsten Steuererklärung erneut erworben werden.

Quelle: express.de

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